[Spieluhr-Melodie erklingt, verstimmt, knarrend] [Strophe 1 – mΓ€nnliche Stimme (tief, kalt)] In starren Augen, Glas und Staub, vergessen atmen wir im Raum. Die FΓ€den reißen nie entzwei, Gefangene der Dunkelheit. [Strophe 2 – weibliche Stimme (hauchig, unheimlich-erotisch)] Mein Herz aus Wachs, so still, so leer, gezeichnet, doch ich fΓΌhl nicht mehr. Dein Schatten tanzt in mir allein, doch ich will ewig Puppe sein. [Refrain – beide Stimmen, Wechselspiel] Wir sind Puppen, ohne Zeit, Puppen, stumm in Ewigkeit. Fallen, brechen, nie erwacht, nur die Spieluhr hΓ€lt uns wach. [Strophe 3 – mΓ€nnliche Stimme] Die Glieder zittern, Holz wird Stein, gebannt im KΓ€fig aus Gebein. Die Stimme schweigt, die HΓ€nde kalt, ein Spiel, das niemals enden soll. [Bridge – weibliche Stimme (flΓΌsternd)] HΓΆrst du das Knarren, hΓΆrst du den Klang? Die FΓ€den bewegen uns, ein Leben lang. Tanz mit mir, im Staub der Zeit, bis auch die Stille uns befreit. [Refrain – beide Stimmen (steigern sich, fast hymnisch)] Wir sind Puppen, ohne Zeit, Puppen, stumm in Ewigkeit. Fallen, brechen, nie erwacht, nur die Spieluhr hΓ€lt uns wach. [Outro – duett, ganz leise] [mΓ€nnlich] Wir zerbrechen … [weiblich] wir vergeh’n … [beide] Puppen werden niemals geh’n. [Spieluhr verklingt, langsam verstimmt, bis nur Stille bleibt]