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Das Steigerlied

GLÜCKAUF IN DER HÖLLE (Dreck und Eisen) [Intro] (Ein mechanisches Schleifen, wie ein Förderband, das niemals stoppt. Ein extrem tiefer, verzerrter Bass. Das Schlagzeug klingt wie ein Vorschlaghammer auf rostigem Stahl: Boom – Tschak – Pause – Boom – Tschak) [Verse 1] Hundert Meter unter dem Licht Wo der Stein das Rückgrat bricht Schwarzer Staub in jeder Pore Wir sind die Ratten vor dem Tore Keine Sonne, nur der Lampenschein Wir fressen uns in den Berg hinein Die Lunge schwer, der Blick so leer Wir holen den Teufel von unten her. [Pre-Chorus] Dreck auf der Haut Dreck im Verstand Das schwarze Gold Verbrennt das Land Kein Morgenrot Nur ewige Nacht Wir haben das Feuer Nach oben gebracht. [Chorus] ALLES SCHWARZ! Die Grube frisst die Zeit ALLES SCHWARZ! Bis nur noch Asche bleibt Schaufel für Schaufel Grab für Grab Wir fahren in die Tiefe Ewig hinab. (SCHWARZ! SCHWARZ! SCHWARZ!) [Verse 2] Der Schacht ist eng, der Berg, der grollt Während oben der Rubel rollt Wir buddeln die Toten der Urzeit aus Und schicken den Ruß in jedes Haus Ein Husten hier, ein Knacken dort Ein gottverlassener, blutiger Ort Das Flöz ist die Vene, wir sind der Schnitt Und wir nehmen den ganzen Planeten mit. [Bridge] (Das Tempo verdoppelt sich plötzlich auf 200 BPM – Industrial-Chaos) Kohle! Eisen! Staub! Gier! Kohle! Eisen! Staub! Wir! Wir graben! Wir wühlen! Wir morden das Licht! Das Ende der Welt ist die Spätschicht! [Outro] Glückauf... Glückauf... Der letzte Wagen rollt. Nichts glänzt. Nicht mal das Gold. (Ein langes, ausfittendes Feedback-Geräusch, das wie eine Sirene klingt)