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Panzer aus Stein

Strophe 1] Aufgewachsen im Schatten, wo die Schläge laut warn, hab ich früh schon gelernt, nur auf mich selbst zu fahrn. Bin alleine gegangen, hab Hilfe gesucht, doch die Welt hat geschwiegen, mein Weg war verflucht. Da hab ich beschlossen: Ich mache mich kalt, wer nichts mehr empfindet, wird trotz allem alt. Ein Schnitt durch die Seele, ein Riegel davor, weil ich damals den Glauben an Menschen verlor. [Pre-Chorus] Die Hände voll Schwielen, die Haut wie aus Stein, ich musste schon immer mein eigener Schutzpatron sein. Kein Engel, kein Heiliger – nur einer, der steht, egal wie der Wind um die Dächer hier weht. [Refrain] Das ist mein Panzer, das ist mein Schild, ein Herz voller Kälte, das die Wunden hier stillt. Ich hab alles überlebt, jeden Sturm, jeden Schlag, gehe aufrecht durch jeden verdammten neuen Tag. Man kann mich nicht brechen, man beugt mich nicht mehr, ich trage die Rüstung, so dunkel und schwer. [Strophe 2] Der Rauch zieht nach oben, die Gedanken sind leise, ich gehe noch immer meine eigene Reise. Von ganz unten hochgekämpft, Werkzeug zur Hand, ich hab meine Festung im Schweigen gebaut. Sie nennen es Kälte, sie sagen, ich bin starr, doch es war die Kontrolle, die mein Retter stets war. Ich leiste mein Tagwerk, halte eisern den Tritt, und nehme die Narben ganz ohne Worte mit. [Bridge] Sollen sie urteilen, sollen sie sehn, sie wissen nicht, wie viele Geschichten hier stehn. Sie sehen die Mauer, doch ahnen sie nicht, hinter dem Eis brennt ein eigenes Licht. Für die, die mir nah sind, da halte ich stand, mit harter Rüstung und ehrlicher Hand. [Refrain] Das ist mein Panzer, das ist mein Schild, ein Herz voller Kälte, das die Wunden hier stillt. Ich hab alles überlebt, jeden Sturm, jeden Schlag, gehe aufrecht durch jeden verdammten neuen Tag. Man kann mich nicht brechen, man beugt mich nicht mehr, ich trage die Rüstung, so dunkel und schwer. [Outro] Kein Wort zu viel. Kein Schritt zurück. Ich stehe noch.