
Die Laternenkinder [STTZ Halloween-Special]
:: Hintergrund / Entstehungsgeschichte :: Die Idee zu diesem Lied kam mir, als meine Tochter mit anderen Freundinnen nach langer Zeit mal wieder auf einen städtischen Laternenumzug gehen wollten. Eigentlich sind die Mädchen mit 13/14 Jahren schon aus dem Alter raus, aber ein Laternenlauf wäre sicherlich lustig... Doch eine Freundin durfte wohl nicht mitkommen. Ich fragte meine Tochter, weshalb die Freundin nicht mitgehen dürfe. Auf dem Laternenumzug sind ja überwiegend nur kleine Kinder. Dann stellte ich mir vor, dass es vielleicht gruselige kleine "Laternenkinder" geben könnte... ... Ich machte mir einen Spaß: Meiner Tochter erzählte ich meine Vermutung, dass die Freundin wahrscheinlich wegen den gefährlichen kleinen Laternenkindern Angst habe, auf den Laternenumzug zu gehen... Wir lachten über die Vorstellung einer düsteren Legende über "Laternenkinder". Vielleicht gibt es sie wirklich? Zuerst setzte ich die Idee in eine Art Filmplakat um. (Das Bild ist jetzt Song-Cover!) Daraufhin begann das Texten... Und hier ist es nun - das Lied über die :: LATERNENKINDER :: Laterne… Laterne… Sonne, Mond und Sterne. - … La-terne… La-terne… [1] Ein kalter Wind weht durch die Nacht, Der Mond verbirgt sein bleiches Licht. Die kleinen Schatten zieh’n noch sacht, Verlor’n im Nebel, ohne Sicht. [2] Laternen leuchten, fern und fahl, Die Kleinen tragen sie umher. Sie singen dort, mal laut, mal leis, Doch niemand hört sie plötzlich mehr. [Refrain 1] Das sind die Kinder, - Laternenkinder, Sie kommen näher, Schritt für Schritt. Verloren sind die hellen Tage, Sie nehmen unser Schicksal mit. - Sie laufen durch die alten Gassen, Die Luft ist kühl, ihr Atem fehlt. Was ist gescheh’n? Was ließ sie erblassen? Ein alter Fluch schickt sie nun unbeseelt. [3] Erinnerungen - und kein Traum, Verblassen - kaum noch zu berühr'n. Das alte Haus, der alte Baum, Das leise Klopfen an den Tür'n. [4] Sie suchen Wärme, suchen Schutz, Ein Hauch nur sind sie, zart und scheu. Gejagt sind sie - von dunklen Schatten, Jedes Jahr beginnt es neu. [Refrain 2] Laternenkinder - was einst geschah ist fürchterlich. Laternenkinder - siehst du sie, so fürchte dich. Laternenkinder - du musst schnell flieh’n - Laternenkind - oder bald mit ihnen zieh’n… [Refrain 1] Das sind die Kinder, - Laternenkinder, Sie kommen näher, Schritt für Schritt. Verloren sind die hellen Tage, Sie nehmen unser Schicksal mit. - Sie laufen durch die alten Gassen, Die Luft ist kühl, ihr Atem fehlt. Was ist gescheh’n? Was ließ sie erblassen? Ein alter Fluch schickt sie nun unbeseelt. [Zwischenspiel] Manchmal schau’n sie sich in Spiegeln an, Ihr bleiches Antlitz, Augen leer. Doch sie versteh'n es nicht, und fragen dann: „Warum spür’n wir keine Schwerkraft mehr?“ - Sie fragen sich: „Wer hat uns lieb? Wer wartet auf uns, Tag für Tag?“ - Doch nur der Wind gibt leis' Bescheid, Ein Flüstern, dass sie niemand mag! [Refrain 1] Das sind die Kinder, - Laternenkinder, Sie kommen näher, Schritt für Schritt. Verloren sind die hellen Tage, Sie nehmen unser Schicksal mit. - Sie laufen durch die alten Gassen, Die Luft ist kühl, ihr Atem fehlt. Was ist gescheh’n? Was ließ sie erblassen? Ein alter Fluch schickt sie nun unbeseelt. [Refrain 2] Laternenkinder - was einst geschah ist fürchterlich. Laternenkinder - siehst du sie, so fürchte dich. Laternenkinder - du musst schnell flieh’n - Laternenkind - oder bald mit ihnen zieh’n [Coda] Laternenkinder, ohne Ruh', Ein ew’ger Zug durch Nacht und Zeit. Was einst geschah, hörst du gut zu? Bedeckt von Schleiern der Vergessenheit… [Refrain 2] Laternenkinder - was einst geschah ist fürchterlich. Laternenkinder - siehst du sie, so fürchte dich. Laternenkinder - du musst schnell flieh’n - Laternenkind - oder bald mit ihnen zieh’n… [Ende] :: Text von F.S. / CJ Ray (Oktober 2025) :: On YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=szaDRBxZiHQ

