
Strophe 1 Ich wach auf und die Welt steht still, weil ich nicht mehr so funktionieren will. Ich hab so lang versucht, stark zu sein, doch manchmal bricht selbst harter Stein. Pre-Refrain Und wenn die Nacht meine Gedanken zerlegt, wenn jede Erinnerung neue Schatten bewegt, dann hör ich tief in mir eine Stimme schrein: Du musst nicht für immer derselbe sein. Refrain Ich will raus, raus aus diesem Leben, aus all den Rollen, die sie mir geben. Dorthin, wo keiner meine Fehler kennt, wo mich kein fremdes Urteil verbrennt. Strophe 2 Doch was ist ein Leben, das nur anderen gefällt, wenn man sich selbst dabei verliert in der Welt? Ich trag meine Narben wie Spuren aus Glas, sie zeigen mir deutlich, was ich einmal besaß. Pre-Refrain Wenn die Stimmen von draußen zu laut für mich sind, wenn ich mich selbst in den Erwartungen find, dann spür ich den Wunsch, einfach loszugehen, ohne zurück auf die Uhr zu sehen. Refrain Ich will raus, raus aus diesem Leben, aus all den Rollen, die sie mir geben. Dorthin, wo keiner meine Fehler kennt, wo mich kein fremdes Urteil verbrennt. Bridge Vielleicht muss ich lernen, mich selbst anzusehn, statt immer nur vor mir selbst wegzugehn. Ich brauch' den Mut, meine Wahrheit nicht länger zu meiden, und die Kraft, mich für mein eigenes Leben zu entscheiden. Letzter Refrain Keine Masken, kein fremdes Gesicht, ich muss nicht mehr fliehen vor meinem eigenen Licht. Ich lass nicht mein Leben und die Angst zurück, vielleicht beginnt genau dort mein neues Glück.

