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07. Narben im Fell

Playliste: Wolf und Rabe: https://suno.com/playlist/bf4be427-8065-4bea-9183-74b676873f23 [Intro – spoken, deep male voice] Nicht jede Narbe blutet noch. Manche liegen still unter dem Fell. Doch wenn die Nacht kommt, erinnern sie sich. Und der Wolf bleibt wach. [Verse 1] Ich habe Wege hinter mir, die niemand wirklich sah. Ich trug mein Schweigen durch die Jahre, als wäre nichts geschah. Die Welt war laut mit ihren Stimmen, doch keine blieb bei mir. Und jeder Schritt durch kalte Nächte führte weiter weg von hier. Der Wolf in mir ging ohne Klage, mit müdem Blick voraus. Er suchte nicht nach einem Sieg, nur nach dem Weg nach Haus. [Pre-Chorus] Und über mir flog still der Rabe, schwarz im letzten Licht. Er sagte nichts, doch blieb in Nähe, und verließ mich nicht. [Chorus] Ich trage Narben tief im Fell, doch mein Herz ist nicht aus Stein. Ich war zu lange unterwegs, doch nicht gemacht, um leer zu sein. Der Wolf in mir heult nicht für Schmerz allein. Er ruft nach einem Ort, an dem ich bleiben darf. Nach Haus. Nach Haus. [Verse 2] Ich habe oft zu viel gegeben, an Hände ohne Halt. Ich wärmte Feuer für die Fremden und wurde selber kalt. Ich sah die Masken freundlich lächeln, ich hörte jedes falsche Wort. Doch irgendwo in meinen Schatten ging mein wahres Ich nicht fort. Der Rabe kennt die alten Namen, die ich kaum noch sagen kann. Er trägt sie fort durch dunkle Lüfte, bis ich wieder atmen kann. [Pre-Chorus 2] Der Wolf bewacht, was übrig blieb, von einem viel zu treuen Herz. Der Rabe nimmt, was schwer geworden, und trägt es himmelwärts. [Chorus] Ich trage Narben tief im Fell, doch mein Herz ist nicht aus Stein. Ich war zu lange unterwegs, doch nicht gemacht, um leer zu sein. Der Wolf in mir heult nicht für Schmerz allein. Er ruft nach einem Ort, an dem ich bleiben darf. Nach Haus. Nach Haus. [Bridge – emotional build] Vielleicht bin ich kein Held aus alten Liedern. Vielleicht nur einer, der nicht liegen blieb. Vielleicht ist Stärke nicht, nie zu zerbrechen, sondern weiterzugehen, wenn niemand sieht. Und wenn der Mond durch Wolken bricht, hebt der Wolf den Kopf. Der Rabe zieht den Kreis der Nacht, und in mir schlägt es noch. [Final Chorus – powerful] Ich trage Narben tief im Fell, doch mein Herz ist nicht aus Stein. Ich ging durch Frost und fremde Schatten, doch ich kehre zu mir heim. Der Wolf in mir heult nicht für Schmerz allein. Er ruft nach allem, was ich verlor, und nach dem, was noch bleiben darf. Nach Haus. Nach Haus. [Outro – whispered] Wenn die Nacht mich wieder findet, lauf ich nicht mehr fort. Der Wolf bleibt wach. Der Rabe fliegt. Und irgendwo in meiner Brust brennt noch ein Ort.