[Intro] Meine Pfoten tragen schwer durch kalte Räume ohne Licht Dein Duft ist nicht mehr hier Twini, ich vermiss dich Ohne dich kann ich hier nicht leben wer wird schuld sein, wenn ich vor Einsamkeit vergehe? [Verse 1] Schon im letzten Leben musste ich Schreckliches erleben ausgesetzt, versteckt, du wolltest mich retten Im Karton, still vegetierend das Vertrauen war verbrannt Ich rannte, mein Plan: der Lastwagen vor mir [Bridge] Von oben schaute ich still hinab, Sah dich mit ihm, diesen Schänder, es tat so weh Wollte bei dir sein, doch er war noch da Warte auf dich, mit treuer Seele Jeden Moment, jede Stunde zählt Bis du erkennst, was dir nicht gut tut Als du es getan hast, und ihn rausgeworfen hast war ich bereit und freute mich auf dich Am dritten März, als Winter wich, Fand meine Seele ihren Weg in die französische Bulldogge und am 30. Mai war ich auch körperlich da [Verse] Sofort habt ihr mich besucht beim Abholen warst du dann allein Deine Kinder nicht mehr dein. Meine Seelenfamilie weg. Weil du Recht von Unrecht trenntest, Den Schänder aus dem Leben banntest. In deinen Augen seh' ich Leid, Eine Seele, die schreit. Ich lerne durch dein gebroch'nes Herz, Was bedeutet wahrer Schmerz. [Hook] Doch wir hatten uns In dieser dunklen Zeit Zwei Seelen, eng verwoben Für die Ewigkeit Du und ich, auf diesem Weg Diese Dreckswelt nimmt uns alles Ohne dich will ich das nicht Das halte ich nicht aus [Verse] Getrennte Wege mussten wir geh'n Du hinter Gittern, ich im Zwinger allein Nur weil du deinen Sohn wolltest beschützen Mussten wir beide dafür büßen Getrennt von dir, mein Mensch, mein Halt In dieser kalten Einsamkeit Du holtest mich da raus Mein Ohr, es brennt Die Haut entzündet Schon ein paar Jahre davor hatte ich das Blutohr du hast ihnen vertraut sie haben mich aufgeschnitten mein Ohr versaut, misshandelt Seitdem hing es nur noch Blut tropfte still und leise Wucherungen entstanden dort Wo einst Gesundheit war [Chours] Als ich im Tierknast war Meine Seele voller Angst, wo ist mein Lebenssinn? Du warst nicht da, um mich zu beschützen Diese fremden Hände haben mir Drogen gegeben die du nie erlaubt hast Antibiotika floss durch meine Adern Mein Körper kämpfte, begann zu hadern Das andere Ohr, es fing auch an zu wuchern [Bridge] In unserem Garten wurde es dunkel Gift flog über den Zaun Schatten kriechen durch die Nacht Haben mir Angst und Schmerz gebracht Ich ging fast drauf. Du hast mich gehalten mich heilen lassen von Engel Panaevia Nur weil du die Wahrheit sprachst Ihre Grausamkeit ans Licht gebracht Weil du gesagt hast das sie ihren Hund schlagen und es dem Veterinäramt geschickt hast die Aufnahme Wollten sie uns beide bestrafen [Verse 7] Das alles hast du ihnen gesagt doch sie ignorieren es schieben die Schuld auf dich und tun so als wärst du böse und gefährlich für mich Sie nahmen mich dir einfach weg Du bist mein Twini, mein Ein und Alles Mein Beschützer Tag für Tag Nun bin ich hier im Schatten des Falles Wo niemand mich mag und diesmal ist es kälter ich weiß nicht, wo ich bin Ich weiß nur einen Ort auf dieser Welt Wo ich sein will Bei dir, nur bei dir allein Durch das Fenster schau ich stumm hinaus Die Tage sind so kalt im fremden Haus Könnt' ich dir nur zeigen, was sie tun Kann nicht bellen, muss still ruh'n Warten auf die Freilassung [Chorus] Meine Pfoten, starr und schwer Ohne dich bin ich verlor'n Meine Seele sucht nach dir Jeder Tag ein neuer Kampf Gegen Kälte, gegen Zeit In der Dunkelheit allein Ich habe schon genug gelitten so viel hält ein Hund kaum aus. [Outro] Die Trennung macht mich einsam und kalt Wenn ich vor Sehnsucht vergehe werden sie Schuld sein Twini, wo ich auch hingehe Bleibst du mein Seelenverwandt Denn wahre Liebe kennt kein Ende Auch wenn der Dreck uns trennte