
[Verse 1] Tief im düstren, kalten Tann flüstert leise fremder Bann Fenster bluten Kerzenlicht doch kein Kind entkommt der Sicht [Pre-Chorus] Brotkrumen im feuchten Moos jeder Schritt ein leiser Stoß Märchen werden Fleisch und Bein niemand geht hier jemals heim [Chorus] Hexe, Hexe, rufst du leis durch den schwarzen Tann aus Eis kochst Geschichten, kochst auch Haut im Kessel voller Kinderlaut Hexe, Hexe, welch ein Fest für den Hunger in der Brust Märchen fressen Wirklichkeit in der wunderschönen Grausamkeit [Verse 2] Häuser stehen aus Gebein Fensterläden aus Gestein Puppen an der Decke schwank’n keiner weiß, woher der Dank [Pre-Chorus] Goldne Schuhe, kalter Blick jedes Lächeln nur ein Trick Schlaflied in der Mitternacht wird zum Schrei, der niemals lacht [Chorus] Hexe, Hexe, rufst du leis durch den schwarzen Tann aus Eis kochst Geschichten, kochst auch Haut im Kessel voller Kinderlaut Hexe, Hexe, welch ein Fest für den Hunger in der Brust Märchen fressen Wirklichkeit in der wunderschönen Grausamkeit [Bridge] Und die Welt vor unserm Haus sieht wie Zucker, sieht süß aus Doch die Straßen sind voll Glut unsre Märchen trinken Blut Wölfe tragen feinen Frack lachen in dem Nachrichtenschacht Wir sind Kinder auf dem Weg durch den immer gleichen Steg [Chorus] Hexe, Hexe, rufst du leis durch den schwarzen Tann aus Eis kochst Geschichten, kochst auch Haut im Kessel voller Kinderlaut Hexe, Hexe, welch ein Fest für den Hunger in der Brust Märchen fressen Wirklichkeit in der wunderschönen Grausamkeit [Outro] Tief im Herzen jeder Stadt wächst ein Wald, der Kinder hat Wer zu lange Träumen traut wird im Märchen aufgehaut Hexe sammelt Angst im Wind flüstert: „Komm, mein liebes Kind“ Denn die Welt, in der wir sind liebt das Dunkel wie ein Kind

