
Strophe 1: Der Sender rauscht, der Himmel friert, Rebel Girl FM – wieder unzensiert. Sie hat ein Date, kein Mensch versteht, warum der Mond heut rückwärts dreht. Strophe 2: Luzifer Morgensterns, charmant wie Gift, sein Lächeln schneidet, der Wein ist dicht. Er sagt: „Ich hab dich schon oft gehört,“ sie grinst: „Ich bin die Stimme, die dich stört.“ Strophe 3: Die Playlist brennt, der Bass ist roh, sie trinkt aus Glut, das Mikro froh. „Willkommen live – aus Satans Bar, mit Kerzenlicht und Höllenschar.“ Strophe 4: Er flüstert: „Ich mag dein Chaos sehr.“ Sie lacht: „Ich send’s auf 666 FM – Verkehr!“ Er bietet Macht, sie nimmt den Witz, und sprüht Benzin ins Nachrichten-Blitz. Strophe 5: Der Himmel ruft an – besetzt, besetzt! „Die Leitung zur Erde ist überhitzt!“ Sie schreit: „Hier spricht die Dunkelheit,“ und Luzifer prostet – „Auf Ewigkeit!“ Strophe 6: Sie tanzt im Funk, ihr Kleid aus Rauch, sein Blick verglüht, der Abend auch. Er will sie halten, doch sie entgleitet, weil Freiheit niemals mit Ketten begleitet. Strophe 7: Er kniet, der Fürst, verliert den Ton, sie zündet Zigaretten aus purem Hohn. „Du bist gefährlich,“ murmelt er leise, sie lacht: „Ich nenn’s nur meine Sendeweise.“ Strophe 8: Die Nacht wird still, der Teufel geht, sein Herz, verbrannt, ihr Sender dreht. Sie ruft ins All: „War schön, mein Stern!“ „Doch Liebe sendet – nie modern.“ Strophe 9 (Finale): Sie schließt das Studio, das Feuer flackert, ihr Echo tanzt, der Äther knattert. Und in der Ferne, sanft und wild: „Hier spricht Rebel Girl FM – das Höllenkind.“

