
Der Rhythmus der Nachtschicht
[Intro] (Gritty blues guitar riff, heavy stomping drum groove) [Verse 1] Wenn die Sonne untergeht, und die Schicht im Job ist aus, Dann komme ich mit müden Knochen in mein leeres Haus. Doch ich falle nicht ins Bett, nein, der Blues hat mich gepackt, Ich starte den PC und ich suche nach dem Takt. Die Augenringe tief, der Kaffee schwarz wie Teer, Ich bin der Produzent, und ich brauche immer mehr. [Pre-Chorus] Zwölf Stunden Nacht für Nacht, der Schweiß steht auf der Stirn, Die Riffs und die Gesänge brennen sich in mein Gehirn. [Chorus] Das ist der Rhythmus der Nachtschicht, hart und ungeschönt, Wo der Mensch sich an die Arbeit der Maschine erst gewöhnt. Ich zwinge die Systeme, mir den besten Sound zu geben, Das ist mein Feierabend, das ist mein zweites Leben! [Instrumental Break] (Screaming blues harmonica solo, walking bassline) [Verse 2] Die Nachbarn schlafen fest, doch bei mir glüht der Draht, Ich klicke durch die Menüs, auf meinem eigenen Pfad. Die Wut in meinen Fingern, sie treibt das Rad voran, Bis ich das fertige Album endlich exportieren kann. Es ist ein Knochenjob, auch wenn man nicht viel schwitzt, Weil die Leidenschaft im Dunkeln in den Knochen sitzt. [Verse 3] Doch irgendwann mein Freund, da brennt die Birne durch, Man fühlt sich wie ein Zombie, man versteckt sich in der Burg. Ich hänge die Gitarre nun symbolisch an die Wand, Und fahre die Fabrik in einen ruhigeren Stand. Die Nachtschicht ist vorbei, ich schlafe mich jetzt aus, Und komme als ein freier Mann aus diesem Blues heraus. [Chorus] Das ist der Rhythmus der Nachtschicht, hart und ungeschönt, Wo der Mensch sich an die Arbeit der Maschine erst gewöhnt. Ich zwinge die Systeme, mir den besten Sound zu geben, Das ist mein Feierabend, das ist mein zweites Leben! [Outro] (Slow bluesy ritardando, final heavy chord) Gute Nacht. [End]

