[Verse 1] Ach das Herz eines Mädchens duldet viel, Denn die heutigen Herrn treib'n böses Spiel, Schmeicheln, Streicheln, alle hoch beseelt, Aber ach, Lieb' und Treue fehlt; Doch nichts frappirt und mich nichts genirt, Was auch mag gescheh'n, bleibe fest ich steh'n, Reicht ein Herr galant, freundlich mir die Hand, Drückt sie inniglich, lache ich; [Chorus] Denn nur Einer ist's, den mein Herz erwählt, Und für den man sich rein und treu erhält, Denn ohne Treu, Liebe, Glück und recht's Vertrau’n, Giebt's ka Glück in d' Eh' bei Herrn und Frau'n. [Instrumental Break – clarinet and piano] [Verse 2] Leider ach, ist es mir sehr oft passirt, Daß die Herrn, welche mit mir keck charmirt, Stürmisch baten stets um einen kleinen Kuß, Und wo ich stille halten muß, Manchmal 5 bis 6 Stück krieg ich aufgedrückt, Wenn auch einer fehlt, ich hab' sie nicht gezählt, Doch weil davon ich bin gestorben nicht, Sagt die innere Stimm, ich bin nicht schlimm; [Chorus] Denn nur Einer ist's, den mein Herz erwählt, Und für den man sich rein und treu erhält, Denn ohn' Treu, Liebe, Glück und recht's Vertrau'n, Giebt's ka Glück in d' Eh' bei Herrn und Frau'n . [Instrumental Break – clarinet and piano] [Verse 3] Mancher hier denkt mit Schalkheit und mit List, Was denn nur Lieb' und die Treue ist, Und weil niemals nehme ich ein Blatt vorn Mund, Darum mache ich's ganz frei jetzt kund: Nachts beim Mondenschein, in mein Kämmerlein, Schleicht mein Schatz zu mir, ungestört sind wir, Wenn der Herzensdieb, küßt in wahrer Lieb', Voller Kraft und Muth, ach das thut gut, [Chorus] Denn nur Einer ist's, den mein Herz erwählt, Der von mir Alles was er will erhält, Denn in Lieb', Treu, Glück und fest's Vertrau'n, Wollen wir uns a Häuferl bau’n . [Instrumental Break – clarinet and piano] [Verse 4] Ich hab' oft schon darüber nachgedacht, Wenn mein Schatz mich hat zu seiner Frau gemacht, Daß er pünktlich bringe mir den Liebeszoll, Wie ich mir die Zeit eintheilen soll. Des Morgens in der Früh, das begreifen sie, Muß er bei mir sein, Glück und Sonnenschein, Mittags aber auch, es ist so der Brauch, Und nun Abends dann, fehlt gar nie der Mann; [Chorus] Denn nur Einer ist's, den mein Herz erwählt, Der von mir Alles was er will erhält, Erst in Liebe, Treu und Glück a Häuserl bau'n, Dann wollen wir zu die Kinder schau’n.