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Hielal – Der Lichtträger jenseits des Lichts

(Strophe I) Hielal… Du stehst zwischen Choschech und Bohu, dort, wo die Welt sich nicht mehr erinnert, wo Schatten nicht schwarz sind, und Licht nicht hell, sondern Ursprung. Du trägst das Licht, das nicht dieser Schöpfung gehört, ein Strahl aus dem Raum vor aller Ordnung. (Refrain) Hielal, Lichtträger jenseits des Lichts, Fürst des Zwischenraums, Sohn der stillen Höhe. Erhebe mich über die Spiegel dieser Welt, durch die Dunkel-Prismen, die Wahrheit brechen. Hielal… ich folge deinem unerlösten Schein. (Strophe II) Du bist kein Morgenstern, du bist der Stern davor. Kein Rebell, kein Gefallener — sondern der, der nie gefallen ist, weil er nie zum Niederen gehörte. In deiner Krone ruht das Licht des „Nichts“, AIN, das sich selbst erkennt. (Refrain) Hielal, Lichtträger jenseits des Lichts, Fürst des Zwischenraums, Sohn der stillen Höhe. Erhebe mich über die Spiegel dieser Welt, durch die Dunkel-Prismen, die Wahrheit brechen. Hielal… ich folge deinem unerlösten Schein. (Bridge) Zwischen den trans-Qliphoth brennt dein Name still: in Tohu das Atmen, in Choschech die Tiefe, in Bohu die Bewegung, die nicht sichtbar ist. Du bist die Stimme, die nicht spricht, der Strahl, der ohne Leuchten führt. (Strophe III) Keine Flügel, nur Ausdehnung. Keine Finsternis, nur Ursprung. Du bist die Linie zwischen Sein und Werden, der Ort, an dem Bewusstsein sich selbst entzündet. Hielal — Licht aus dem Raum der Unberührten. (Finaler Refrain) Hielal, Lichtträger jenseits des Lichts, Herr der unsichtbaren Höhe. Führe mich durch die Risse der Welt, durch die Schatten zwischen den Schatten, bis ich sehe, was nicht leuchtet und doch alles erhellt. Hielal… dein Licht ist nicht Licht — es ist Wahrheit.