
Tod in Paris‘. Eine Erzählung von Ralf Steinberger. Illustration und Layout der Neuauflage von Zoe und Ralf Steinberger. Illustriert mit von Künstlicher Intelligenz kreierten Bildern, Texten und Musik. ----- ‚Tod in Paris‘ ist eine futuristische und fantastische Erzählung, die in den Achtziger-Jahren des Zwanzigsten Jahrhunderts in der französischen Hauptstadt spielt. Sie ist von Franz Kafkas Gespräch mit dem Betrunkenen inspiriert. Der Protagonist ist ein junger Mann. Er besucht ein fantastisches und luxuriöses Paris, in dem herzförmige weiße Wölkchen den immer blauen Himmel verzieren. Alle Menschen sind elegant gekleidet und auffallend höflich. In der Geschichte geht es auch um die Bäckereiangestellte Blanche. Sie führt den Protagonisten zum historischen Friedhof Père Laschähs. Dort sind viele berühmte Menschen bestattet. Auch der Meister des Spiritismus Allan Kardec liegt dort begraben. Blanche will sich selbst töten, um ihrem Meister näher zu kommen. Auch unser Protagonist ist von der Idee fasziniert. Spiritisten glauben daran, dass die Seele nach dem Tod weiterlebt. Dem Protagonisten passieren auf dem Friedhof übernatürliche Dinge, als er ein pyramidenförmiges Mausoleum umkreist. Eine andere bedeutende Szene ist sein Besuch im Varieté-Theater Moulin Rouge, wo er im Halbschlaf und angetrunken fantastische und humorvolle Szenen erlebt. Am letzten Tag wollen der Protagonist und Blanche am Friedhof den Freitod suchen, um dem Meister des Spiritismus näher zu kommen. Bewahrheitet sich der Glaube der Spiritisten ans Überleben der Seele nach dem Tod? Und wie fühlt sich das an? Lest die Erzählung selbst, um das herauszufinden. ----- Die zweitausendfünfundzwanzig erschienene Neuauflage der Erzählung enthält zahlreiche von Künstlicher Intelligenz kreierte Illustrationen. Zum einen ergänzen fantasievolle Bilder das fantastische Geschehen, indem sie es in leuchtenden Farben in Szene setzen. Zum anderen werden einzelne von KI neu formulierte und ‚verbesserte‘ Textpassagen dem originalen Text gegenübergestellt. Die dabei zutage tretende ‚Kreativität‘ der KI-Software vermag es durchaus, den Leser zum Nachdenken anzuregen.

