
Strophe 1 Ich saß in einem kleinen Café am Rand der Zeit, die Tassen klangen leise wie ein Lied aus Zärtlichkeit. Die Menschen gingen achtlos an sich selbst vorbei, und ich schrieb meinen Namen in den Kaffeesatz aus Blei. Strophe 2 Ein alter Mann erzählte von der großen weiten Welt, wie man Träume leicht verliert und selten sie behält. Er lachte wie ein König ohne Thron und ohne Land, und hielt dabei sein Leben wie ein Glas in seiner Hand. Refrain Zwischen gestern und jetzt liegt ein flüchtiger Moment, der dich leise beim Namen nennt, wenn dich niemand erkennt. Und du suchst nach dem Sinn, der sich oft vor dir versteckt, doch das Leben hat dich längst schon entdeckt. Strophe 3 Eine Frau mit müden Augen sah mich flüchtig an, als wüsste sie genau, was ich nicht sagen kann. Ihr Lächeln war wie Sommer, der zu früh vergeht, ein Versprechen, das im Regen einfach untergeht. Strophe 4 Und ich dachte an die Jahre, die ich nie gelebt, an die Worte, die der Wind aus meinem Herzen hebt. An die Wege, die ich aus Angst nie gegangen bin, und die leisen Zweifel tief in mir drin. Refrain Zwischen gestern und jetzt liegt ein flüchtiger Moment, der dich leise beim Namen nennt, wenn dich niemand erkennt. Und du suchst nach dem Sinn, der sich oft vor dir versteckt, doch das Leben hat dich längst schon entdeckt. Strophe 5 Dann stand ich auf und zahlte meine kleine Ewigkeit, ließ die Zweifel auf dem Tisch zurück – es war soweit. Durch die Straßen meiner Seele ging ich still hinaus, und zum ersten Mal fühlte ich mich wirklich zuhaus. Strophe 6 Die Welt war nicht mehr größer als ein einziger Schritt, doch ich nahm all meinen Mut einfach mit. Und ich wusste plötzlich klar, ohne Wenn und Aber, dass ich selbst der Anfang meiner Reise war. Refrain (Variation / Finale) Zwischen gestern und jetzt liegt ein flüchtiger Moment, doch ich hab ihn erkannt, weil mein Herz ihn jetzt kennt. Und ich geh meinen Weg, auch wenn keiner ihn versteht, weil das Leben mit mir weitergeht. Strophe 7 (Outro) Und im Spiegel meiner Zweifel seh ich endlich ein Gesicht, das nicht perfekt sein muss – nur ehrlich im Licht. Und vielleicht ist genau das der Sinn dieser Zeit: Ein bisschen Mut… und ein Stück Ewigkeit.

