[Intro] Ach, Blümlein blau, verdorre nicht du stehst auf grüner Heide! Du bist einmal mein Schatz gewest jetzt aber muß ich dich meiden. Des Abends, wenn ich zu Bette geh Gedenk ich an die Liebe Dann schwing ich mich zum Fenster hinaus Und seh ganz leise darnieder Ein Andre sah ich bei ihm stehn Kein Wort konnt ich mehr sprechen. So möchte mir mein junges Herz In tausend Stücken zerbrechen. Und wenn der Hirsch ins Wasser sieht, Daraus darf er nicht trinken Und wenn der Bursch ein‘ Liebste hat Darf er auf Andre nicht winken Wohl alle grüne Sträuchelein Die wachsen aus der Erde Und wenn das Mägdlein ein‘ Liebsten hat Ist er nicht weit von ferne. Er kann nicht weit von ferne sein Er hat bei ihr gesessen Er hat von Gold ein Ringelein In ihrer Hand vergessen. Das Ringelein, das er vergaß Das war zum Unterpfand Und das Versprechen, das er gab Das war zum Gott erbarme [outro]