
Ziel verfehlt - 21.10.2006
Ziel verfehlt Wer mag heut noch was von Sünde hören, heut wo jeder ruckzuck gerecht gemacht werden kann? „Sünde und Sünder“ stehen als diskriminierende Faktoren im Sprachgebrauch. Es kann sprachlich nicht schaden, dem sündenbeladenen Sünder mal aufzuzeigen was Sünde eigentlich bedeutet. Da hilft die Sprache. Harmatia, die Zielscheibe vor das Leben gestellt wie die Zielscheibe des Schützen, in dessen Mittelpunkt der Pfeil treffen soll. Wenn der Schütze auch alles in der Hand hat und die Scheibe des Ziels richtig steht, der Schütze auch die für ihn richtige Einstellung zum Leben hat, sobald er sich vom Ziel abwendet und seien es nur wenige Grade, wird er das Ziel verfehlen. Harmatia, die Zielscheibe, hat daran keine Schuld, so ist es mit unserer Lebensrichtung. Wir können noch so alles richtig meinen, die beste Ausrüstung haben, wenn wir in die verkehrte Richtung zielen, dabei auch noch lautstark verkünden, alle Pfeile würden eh ins Ziel gehen, so betrügen wir uns selbst, insklusive derer die uns glauben, weil wir gar so überzeugt sind das Richtige zu tun. Das ist Sünde im Kern, das ist die große Zielverfehlung, das ist die verkehrte Lebensrichtung die uns am Ende der Enttäuschung preisgibt. Nicht alle Wege führen zu Gott, um das Ziel einmal zu beschreiben, das heute die hartnäckigsten Widersprüche ernet und dem allenthalben auf allerlei Weise bis zur äußersten Gewalt widersprochen wird. Jesus spricht in der Bibel, Johannes vierzehn Vers sechs. Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich. Welche Richtung schlage ich ein? Die des Sünders beibehalten oder auf den Weg von Jesus Christus einbiegen? Wie schmal reduziert haben wir doch die Begriffe Sünde und Sünder. Das sagt ein angenommener Sünder ohne zu verdrängen, ohne diesen Jesus je kennengelernt zu haben wären meine Pfeile auch samt mir ins Leere gegangen, denn die Zielscheibe des Lebens war vor meinen Augen verschleiert und ich glaubte noch ein Gerechter zu sein.(Nach außen hin)

