
Leg deine Bürden nieder, wenn die Echos in dir klingen, aus Asche keimt die Hoffnung, im Herzen das Licht beginnt zu singen. Denn in uns schläft ein Funke, der Dunkelheit verzehren kann, vereint wirft jeder Schatten ein helles Leuchten an die Wand. So steh’n wir hier im Kreise, frei von der Angst im Blick, lausch dem Ruf der Einheit, der uns hebt, Schritt für Schritt. Hört auf, hört bitte endlich auf, und spürt den Pulsschlag neu, lasst Neid und Groll im Dunkel schwinden, in Liebe werden wir getreu. Denn nur ein Wort, so laut gerufen, kann Herzen öffnen wie ein Tor, und wer’s vernimmt, beginnt zu hoffen – so atmen wir das Leben vor… In des Herzens stiller Kammer, schlummert oft ein Wunderlicht, will nur deine Augen öffnen, bricht hervor ganz ungesichtet. Hör die Saiten leise beben, spür den Ruf, der in dir klingt, lass die alten Mauern fallen, bis die Seele frei erblüht und singt. Denn nur im innren Garten, da findet sich die Blume zart, die wir Hoffnung oder Frieden nennen, komm, folg mir still – sei offen und bewahrt.

