
Alte Seiten atmen Staub und Licht — hör zu. Zwischen Seiten find' ich mein Gesicht, Tinte führt die Hand, Erinnerung bricht. Worte wie Kerzen, flackern, dann besteh'n, Les' die Welt von gestern — lern' zu versteh'n. Ich wandel' durch Dialoge, Quadern schwer, Pakt aus Feder und Verstand, such' mehr. Zerriss'ne Wissensfäden, Drang und Pflicht, Lampenglanz auf Seiten — such' das Licht. Mephisto flüstert Zweifel, lockt mit List, Wissen gegen Seele, was wirklich ist? Ich tausch' den Schlaf für Fragen, jede Zeil', Streb' nach dem Ganzen, trotz dem schmalen Heil. Seiten reißen leise auf, der Atem alt und klar. Im Sturm und Drang streckt sich die Faust nach mehr, Feuer in den Versen, Freiheit wie Gewehr. Die Feder schlägt wie Schwerter, glatt von Sinn, Aufstand gegen Ketten, Herz beginnt Gewinn. Ich trag' die Zeilen wie ein Mantel schwer, Ehre und Zweifel – Beute, nichts mehr leer. Kein Kompromiss mit Dämmerung, ich steh', Wo Worte kämpfen, lässt die Wahrheit weh. Atme tief — die Welt hält an. Zwischen Puls und Stille liegt ein Plan. Fühl die Zeit vergeh'n Licht und Schatten seh'n Halt den Atem ein Lass die Ketten sein Seiten flüstern, Wege offen. Wir sind das Echo — im Raum der Nacht. Zwischen Seiten find' ich mein Gesicht, Tinte führt die Hand, Erinnerung bricht. Worte wie Kerzen, flackern, dann besteh'n, Les' die Welt von gestern — lern' zu versteh'n. In Gängen ohne Türen, Akten schwer, Bürokratie der Seele, Namen leer. Ein Schloss, das nie sich öffnet, Frist verfällt, Schreib' ich mein Recht, doch niemand hält. Existenz als Paragraph, das Ich verhandelt, Mensch vor Aktenstapel, Hoffnung wandelt. Doch zwischen Zeilen wächst ein leiser Sinn, Kleine Freiheit, die ich heimlich find'. Die Bücher schließen nicht — sie atmen weiter. Trag die Seiten in der Brust, Schritt für Schritt, Begleiter.

