
Das vergessene Land Ich komme aus einem vergessenen Land, ein Land, das aus unseren Landkarten getilgt wurde. Da steh ich nun, bin sehr verwundert. Antworten bekomme ich auf meine Fragen, auf dass ich mich frage, wo bin ich denn? Mein Land ist vergessen, getilgt aus der Erinnerung, verwischt die Spuren. Da stehe ich etwas fassungslos, ringe mit Gedanken, kämpfe mit den Emotionen. Wo ist einer, der mein Land noch kennt. Ich rede mit den Alten, die sagen mir, alles Illusion, ich hoffe auch, dein Land war eine Phantasie. Die Jungen müssen sich erst mit den Beschreibungen vertraut machen. Das Land aus dem ich komme ist wahrlich getilgt aus Herz und Verstand. Sie glaubten, ich sei ein Verrückter, meine ausgebreiteten Landkarten würden wirres Zeug sein. Der Schrei des menschlichen Herzens ist weit zu mir vorgedrungen, auf den Weg habe ich mich gemacht, abgeschüttelt den Staub, der an meinen Schuhen haftete. Ich gehe wieder zu meinem vergessenen Land. Wenn meine Beschreibungen zutreffend sind, sind Sie, wer Sie auch sind, eingeladen mitzukommen. Jeder für sich und doch gemeinsam.

