[Strophe 1] Mein Gott, mein Schatz, sieh, was du angerichtet hast, nimm deine Worte zurück – ich spreng den Rahmen, der mich fasst. Ich ging zum Fluss, wollte den Dreck von mir spül’n, zwei Schritte tief – dann ließ mich der Asphalt die Wahrheit fühl’n. [Pre-Refrain] Ich weiß, du weißt, was sie zu mir gesagt: „Lass dich hier nie wieder seh’n, wenn du noch Leben magst.“ Ich weiß, du weißt, sie hat es klar gesagt, doch in meinen Adern tobt, was sie an mir verachtet hat. [Refrain] Schlechtes Blut, das durch die Adern zieht, alte Wut, die niemals Frieden sieht. Hey, hey – ich trag es tief in mir, Hey, hey – diese Liebe wird zum Tier. [Strophe 2] Ich reiß die Seiten aus der blutroten Bibel, mit Johannes, dem Seher, bereit für das Übel. Sie sagten alle: „Lasst den Jungen endlich geh’n“, doch hier sind nur die Reste, die im Schatten noch steh’n. [Strophe 3] Der Teufel nahm den Anteil, der vom Menschen übrig blieb, und irgendwo in meiner Brust stirbt langsam, was ich lieb. Ich such nach einem Zeichen, doch der Himmel bleibt stumm, und jeder Schritt nach vorne führt mich wieder zu dir um. [Refrain] Schlechtes Blut, das durch die Adern zieht, alte Wut, die niemals Frieden sieht. Hey, hey – ich trag es tief in mir, Hey, hey – diese Liebe wird zum Tier. [Strophe 4] Wenn die Masken fallen, rollt der Kopf für jedes Wort, keiner bleibt unschuldig an diesem gottverlass’nen Ort. Wir haben lang genug geschwiegen, lang genug verdrängt, bis die Wahrheit wie ein Messer an der Kehle hängt. [Refrain – gesteigert] Schlechtes Blut, das durch die Adern zieht, alte Wut, die niemals Frieden sieht. Hey, hey – ich trag es tief in mir, Hey, hey – diese Liebe wird zum Tier. [Breakdown – schwerer Beat, gerufene Vocals] Antreten! – Der Krieg hat längst begonnen. Ein Stein in meiner Hand, die letzte Grenze verschwommen. Antreten! – Wir treiben es zu weit, du liebst meine Zerstörung – ich nenn es Zweisamkeit. [Outro – leise, beinahe gebrochen] Meine Liebe, lauf … lauf, solange du noch kannst. [Letzter Refrain – nur Stimme und Bass] Ich weiß, du weißt, was sie zu mir gesagt: „Lass dich hier nie wieder seh’n …“ Doch schlechtes Blut kennt keinen Weg zurück.


