
▌│█║▌║▌║ 𝙇𝙮𝙧𝙞𝙘𝙨 𝙗𝙮 𝙏𝙧𝙞𝙥𝙎 ║▌║▌║█│▌ [Verse 1] Bin ich blind vor Wut oder gelähmt von Misstrauen aufgrund eines weiteren Fiebertraums? Sag mir, was siehst du, wenn du hinter dich schaust, ohne hinzuschauen? Kling manchmal wie nen wieherndes Pferd, sind die Gedanken wieder verzerrt, stuck in meinem schiefen Raum, dort stell ich euch meine Lieder zur Schau. Bin meine Gedanken am Sammeln, verlier ich den Glauben? Ich glaub es kaum. Der Gurt sitzt fest, versuch ich meine Gedanken zu schnallen, muss all die Negativitäten, die mich quälen, aufzählen, um einen Ausweg zu wählen. Und meine Hoffnung darauf aufbauen, meine Semantik fungiert als Bauschaum. Ich schau raus, sehe mich selbst in einem Treppenhaus, die Lichter gehen aus, wo geht es hier raus? Kann weder zurück noch geradeaus. Einen Schritt nach vorne, zwei zurück, auf dem Weg geh ich verrückt, suche was mich entzückt, sowas wie mein eigenes Glück. Andauernd reiße ich Witze, umgeben von sengender Hitze, ausgelöst durch geistige Hetze, hätte ich sie mal durchbrochen diese geistige Kette. [Verse 2] Denk ich zurück an die Zeit, in der ich mich selbst verletzte, wunder ich mich über die Denkansätze, die meine Nerven zersetzen. Heute präsentieren meine Gedanken die unendliche Geschichte, frag mich nur, wo genau ich die Satzzeichen setze. Déjà-vu, blind vor Wut, spiel ich ihn runter, meinen Mut, versuche ihn zu brechen, diesen Fluch. Doch scheitere bereits am Versuch, darum führe ich Buch, wie ich sie schüre, diese Glut. Bin nicht der, der sich ausruht, denn meine Leidenschaft ist getränkt in Blut. Ich ziehe meinen Hut vor meinem Selbst, das ihn aufbaut diesen Ruf von wegen, es geht mir gut. Mir wurd der Verlust meiner selbst schnell bewusst jetzt gähnt diese Leere in der Brust. Folgeschäden wie Realitätsverlust rauben mir die Lust und strafen mich mit nie endendem Frust. [Verse 3] Connecte die Worte wie Kette, schwitzige Nächte ich wette, ich öffne die Pforte, ich lechze. Als Gefäß eskorte ich Stimmen wie Mächte, lass ich locker, plätten sie Städte. Ich mach den amerikanischen Schüler, ich sperre sie weg in meinem Locker. Doch locker brechen sie aus, geb ich nicht Vollgas, denn selbst als Top Shotta. Krieg ich den Schock ab, entfessle einen Krieg, bleib ich nicht locker. Fragst dich, warum ist der so zaghaft, bin ich’s nicht, murkse ich dich Spast ab. Haarscharf entkomme ich mir selbst, verdammt, ich hab echt nen Rad ab. Texte schreiben ist das, was mich stark macht.

