
"siebzehn neun und achtzig, der Thron fault, der Himmel schweigt, Paris atmet Hunger." Hungernde Straßen, kalter Stein, Versailles glänzt im Kerzenschein. Der Dritte Stand kniet nicht mehr, Brot ist knapp, die Wut ist schwer. Am vierzehnten Juli bricht das Tor, Bastille fällt – das Volk schwört Mord Pulverrauch und Eisenhand, Freiheit wird aus Blut gebrannt. Liberté – in Ketten geschmiedet Égalité – im Tod besiegelt Fraternité – im Schafott vereint Die Revolution frisst, was sie meint Unter der Klinge der Vernunft Stirbt der König, stirbt die Zunft Rotes Banner, schwarzer Traum Paris wird zum Richtplatzraum Sansculotten, zornverzerrt, Der Adel flieht, der Glaube stirbt. Kirchen fallen, Glocken schweigen, Neue Zeit, soll alles neigen. Kalender neu, die Zeit zerstört, Der Mensch zum Hass, von Gott entehrt. Auf den Plätzen - kalter Stahl, Die Guillotine kennt keine Wahl. Liberté – in Ketten geschmiedet Égalité – im Tod besiegelt Fraternité – im Schafott vereint Die Revolution frisst, was sie meint Unter der Klinge der Vernunft Kein Erbarmen, keine Zukunft Tugend schreit nach Terror nun Blut wird Pflicht im Namen Ruhm Robespierres Blick – ein Messer aus Glut Scheusal ohne Gnade - kennt nur das Blut Der Wohlfahrtsausschuss, schreibt das Gesetz Zehntausend fallen – Statistik ersetzt Der Terror herrscht von morbidity Freiheit fault in Ideologie Der Staat wird Richter - Henker - Gott Die Republik badet im Schafott Ludwig fällt,die Krone fällt Ein Kopf, der Jahrhunderte zerschellt Marie im Staub - das Volk applaudiert, der Hunger bleibt, nur neu maskiert. Die Revoluion kennt kein Ende, Nur wechselnd blutige Hände. Wer gestern Richter, heute Feind, Das Rad der Zeit, aus Knochen schreit. Liberté – ein Schrei im Wind Égalité – der Tod geschwind Fraternité – im Massengrab Wo Hoffnung ihren Atem gab Unter der Klinge der Vernunft Starb die Hoffnung an der Zunft Aus Blut geboren, aus Angst regiert Die Freiheit selbst guillotiniert "Die Revolution ist wahr, sie ist hungrig, und sie vergisst nicht."

