Strophe 1 Ein kleiner Junge, die Welt viel zu groß, Die Tränen liefen lautlos in den Schoß. Worte, die wehtun, und Schläge im Licht, Und niemand da, der die Wahrheit spricht. Ich hab’s erzählt, mit zitternder Hand, Doch ich stieß bei der Familie nur gegen eine Wand. „Das stimmt doch nicht“, haben sie laut gesagt, Und ich hab mich selbst nur noch gefragt. Refrain Keiner hat mir geglaubt, keiner sah hin, Wenn ich nachts auf der Straße alleine stand und bin. Die Kälte von außen, der Schmerz tief drin, Ein Kind auf der Flucht, ohne Schutz, ohne Sinn. Doch ich steh noch hier, trotz all dieser Zeit, Auch wenn die Narbe für immer bleibt. Strophe 2 Die Straße war kalt, aber sicherer als Zuhaus', Ich hielt es in den vier Wänden nicht aus. Der Schatten der Angst lief hinter mir her, Das Atmen fiel schwer, das Herz war so leer. Der Missbrauch, das Schweigen, die Lüge so laut, Ich hab damals niemandem mehr vertraut. Wenn die eigenen Menschen dich einfach belügen, Musst du dich alleine durchs Leben durchprügeln. Refrain Keiner hat mir geglaubt, keiner sah hin, Wenn ich nachts auf der Straße alleine stand und bin. Die Kälte von außen, der Schmerz tief drin, Ein Kind auf der Flucht, ohne Schutz, ohne Sinn. Doch ich steh noch hier, trotz all dieser Zeit, Auch wenn die Narbe für immer bleibt. Bridge Sie wollten es überhören, wegschauen und gehen, Wollten den Dreck vor der Türe nicht sehen. Manchmal brennt die Wut, manchmal tut es noch weh, Wenn ich zurück in die Dunkelheit seh. Aber die Straße hat mich nicht gebrochen, Ich habe überlebt, was sie nie ausgesprochen. Outro Heute rede ich laut. Heute weiß ich, wer ich bin. Die Straße ist vorbei, Und ich krieg das hin. Ich bin noch hier.


