
Die Ballade von der Regentrude
═══════════════════════════════════════════════ © 2026 by MagicAIWoman Unauthorized use or duplication of these lyrics and music is prohibited. ═══════════════════════════════════════════════ [Intro] (Dunst ist die Welle) (Staub ist die Quelle) [Verse 1] Das Vieh ist tot, das Feld ist gelb, Die Straßen sind so leer. Der Pegel der Gewässer fällt Und Blumen blüh'n nicht mehr. Dem Wiesenbauer, dem gefällt's. Sein sumpfig Land spuckt Heu. Er leiht den armen Bauern Geld Und bleibt sich selber treu. [Verse 2] Andrees Mutter Stine sagt, Die Regentrude schläft. Der Feuermann das Land so plagt Und Hitze sich erhebt. Der Wiesenbauer höhnt und lacht, Bestimmt über Tochter Maren: Wenn die Trude Regen macht, Darf sie den Andrees haben. [Pre-Chorus] Mutter Stine, Mutter Stine, kennst du noch den Reim? Was sang denn deine Ahne? Fällt er dir wieder ein? [Chorus] Dunst ist die Welle, Staub ist die Quelle! Stumm sind die Wälder, Feuermann tanzet über die Felder! Nimm dich in Acht, Eh' du erwacht, Holt dich die Mutter Heim in die Nacht! [Verse 3] Maren macht sich auf den Weg Mit Andrees an der Hand. Durch eine hohle Weide geht's In ein verzaubert Land. Selbst dort tobet die Dürre schwer, Der Fluss ist Sand und Stein. Nur eine Jungfrau darf hierher - Er bleibt zurück allein. [Pre-Chorus] »Maren, Liebste! Maren, Liebste! Siehst du das Weib in Grau? Sprich den Spruch der Mutter Stine! Weck auf die Regenfrau!« [Chorus] Dunst ist die Welle, Staub ist die Quelle! Stumm sind die Wälder, Feuermann tanzet über die Felder! Nimm dich in Acht, Eh' du erwacht, Holt dich die Mutter Heim in die Nacht! [Bridge] Die Trude öffnet ihre Augen, Erkennt die Maren nicht. Kann ihr Unglück gar nicht glauben, Schrecken im Gesicht. "Der Quell stürzt nicht mehr aus der Höh?" - Nein, Frau Trude. Er ist längst verweht! "Kreist mein Vogel nicht mehr überm See?" - Nein, Frau Trude. Denn er schläft. "S'ist hohe Zeit! Oh, weh! Oh, weh! Mein Kind, Wir müssen geh'n!" [Pre-Chorus] Heißer Schlüssel, heißer Schlüssel, Schließ den Brunnen auf! Lass den kühlend frischen Niesel In die Welt hinaus [Chorus] Dunst ist die Welle, Staub ist die Quelle! Stumm sind die Wälder, Feuermann tanzet über die Felder! Nimm dich in Acht, Eh' du erwacht, Holt dich die Mutter Heim in die Nacht! [Outro] Die Frauen klatschen. Wolken schweben Übers ganze trockne Land. Bringen ihm den nöt'gen Regen, Feuermann ist nun gebannt! Andrees freit um seine Maren Mutter Stine weint verzückt Der Wiesenbauer will bewahren Des jungen Paares Eheglück.


