Song Cover Image

Wer kontrolliert, was du siehst, lenkt, was du denkst

+ Show full styles

[Intro – spoken] Wer kontrolliert, was du siehst, lenkt, was du denkst. Und wenn du das Bild nie hinterfragst, nennst du den Käfig Freiheit. [Strophe 1] Scroll durch die Welt in Sekunden, alles kuratiert, nichts zufällig hier Sie zeigen dir Angst, sie zeigen dir Hass, doch nie, wer davon profitiert Du glaubst an Meinungen, die nicht deine sind, sie wurden nur gut verpackt Jede Wahrheit beschnitten, bis sie ins Konzept passt und keiner mehr Fragen stellt Du siehst nur Schlagzeilen, keine Zusammenhänge nur Reiz, kein Verstand Und wer laut genug lügt, wird irgendwann Realität genannt [Pre-Chorus] Sie sagen: denk selbst doch zeigen dir, was du darfst Du nennst es Information doch es ist nur Auswahl nach Macht [Refrain] Wer kontrolliert, was du siehst, lenkt, was du denkst Sie nennen es Freiheit, doch der Rahmen ist längst gesetzt Du glaubst, du bist wach, doch sie dimmen das Licht Nicht die ganze Wahrheit – nur das, was für sie spricht Wer kontrolliert, was du siehst, lenkt, was du denkst Dein Blick wird gelenkt, bis du glaubst, dass du selbst lenkst Du suchst nach der Wahrheit, doch findest nur Sicht Gefiltert, sortiert, damit du sie nicht brichst [Strophe 2] Algorithmen kennen dich besser als Freunde wissen, was triggert, was bleibt Du klickst auf Gefühle, sie zählen nur Zahlen und nennen das Fortschritt der Zeit Empörung verkauft sich besser als Fakten Ruhe bringt keine Klicks Also füttern sie Feuer, bis jeder vergisst, wie Differenzierung klingt Du teilst ihre Meinung, ohne sie zu prüfen nennst es Haltung und Mut Doch wer nie widerspricht, ist perfekt formbar und leicht zu kontrollieren, Bruder [Pre-Chorus] Du denkst, du entscheidest doch der Feed entscheidet mit Sie geben dir Auswahl doch niemals die Sicht [Refrain] Wer kontrolliert, was du siehst, lenkt, was du denkst Sie nennen es Freiheit, doch der Rahmen ist längst gesetzt Du glaubst, du bist wach, doch sie dimmen das Licht Nicht die ganze Wahrheit – nur das, was für sie spricht Wer kontrolliert, was du siehst, lenkt, was du denkst Dein Blick wird gelenkt, bis du glaubst, dass du selbst lenkst Du suchst nach der Wahrheit, doch findest nur Sicht Gefiltert, sortiert, damit du sie nicht brichst [Bridge – spoken / reduziert] Sie müssen dir nichts verbieten. Es reicht, dir das Richtige zu zeigen. Denn wer den Blick kontrolliert, kontrolliert den Gedanken. [Strophe 3] Wach sein heißt mehr als misstrauisch sein es heißt, Tiefe zu wollen Nicht jedes Narrativ zu schlucken nur weil alle es folgen Stell Fragen, auch wenn sie unbequem sind auch wenn du allein stehst Denn Wahrheit braucht keinen Applaus nur Mut, der nicht vergeht Wenn sie sagen, es ist alternativlos frag, für wen Denn Freiheit beginnt dort, wo Denken wieder selbstständig brennt [Refrain – letzter, intensiver] Wer kontrolliert, was du siehst, lenkt, was du denkst Sie nennen es Freiheit, doch der Rahmen ist längst gesetzt Mach die Augen weit auf, auch wenn es weh tut Denn Klarheit ist gefährlich für die, die dich lenken wollen Wer kontrolliert, was du siehst, lenkt, was du denkst Du bist mehr als ein Zielwert im Datensatz Sie fürchten den Moment, in dem du wirklich siehst [Outro – ruhig] Wer kontrolliert, was du siehst, lenkt, was du denkst. Die Frage ist nur: Lässt du es zu?