
Verwelkte Blume” (Cumbia santafesina – traurige Geschichte in Rhythmus gegossen) ⸻ [Strophe 1] Solang noch Glanz in ihrem Lächeln liegt, und sie wie eine Königin durch Gassen wiegt, sagt man ihr: „Komm, du kriegst Respekt und Macht“, doch was da blüht, verwelkt bei Nacht. Solang ihr Herz noch Wärme kennt, der Rausch ihr junges Leben verbrennt, sie tanzt im Licht, doch fällt ins Grau – die Straße flüstert: „Vertrau nur mir genau.“ ⸻ [Refrain] Oh Blume, die im Sturm vergeht, die Droge kam – und alles steht. Das Lachen wich dem ersten Schuss, die Seele tauschst du – für kurzen Genuss. Oh Blume, die in Kugeln blüht, wo nie mehr Sonnenschein durchzieht. Die Zeit verfliegt, der Tod bleibt still, und jede Ecke… zeigt, was er will. ⸻ [Strophe 2] Solang ihr Name noch auf Lippen liegt, man Schulden zählt und Hass verschickt, die Straße kennt kein echtes Glück, sie zieht dich rein – du kommst nie zurück. Die Mutter betet, doch schaut nicht hin, ihr Kind ist Teil vom falschen Sinn. Sie gaben ihm Stoff, nahmen ihm das Ich, jetzt lebt er hart, zerbricht innerlich. ⸻ [Refrain] Oh Blume, die im Sturm vergeht, die Droge kam – und alles steht. Das Lachen wich dem ersten Schuss, die Seele tauschst du – für kurzen Genuss. Oh Blume, die in Kugeln blüht, wo nie mehr Sonnenschein durchzieht. Die Zeit verfliegt, der Tod bleibt still, und jede Ecke… zeigt, was er will. ⸻ [Schluss – gesprochen, leise Musik im Hintergrund] Garcilaso sprach von Schönheit, die vergeht… Doch hier vergeht das Leben… bevor es entsteht. Jugend wird verkauft, Träume verraten, und wer regiert… lebt weit entfernt von den Straßen.

