Ey... ich sag dir eins... nüchtern? …Nie wieder!… Gestern war Chaos, jetzt ist alles leer
 Die Liebe von gestern, gibt’s heute nicht mehr
 Du warst so schön, so laut, so echt
 Doch jetzt, am Morgen ist mir nur schlecht Ich sah die Sterne in deinem Blick 
Es war aber nur der Gin-Tonic-Kick
 Mein Herz sagte "Ja", mein Kopf stöhnt jetzt "Au…"
 Aber ich kann es sagen, ich weiß es genau: Nüchtern betrachtet, war’s besoffen doch besser!
 Mit 'nem Bier in der Hand, warst du scharf wie ein Messer!
 Jetzt liege ich hier und fühl’ mich beschissen
 Und habe jedoch kein schlechtes Gewissen
 Besoffen war‘s besser, besoffen war‘s fein!
 Nüchtern ist blöd, das will ich nicht sein! Du hast gesungen, wir haben getanzt
 Wie Bonnie und Clyde voller Schönheit und Glanz
 Doch heute früh, beim Blick in den Spiegel 
Will ich nur flüchten, mir ist furchtbar übel 
Dein Tattoo war ein Einhorn,… glaube ich 
Oder doch nur 'ne Wurst?, Egal, was weiß ich… 
…weiß nur noch eins: nachts bei Kerzenschein
 Warst du betörend wie der süßeste Wein! Nüchtern betrachtet, war’s besoffen doch besser!
 Mit dem Sekt in der Hand, warst du scharf wie ein Messer!
 Jetzt steh ich hier – mit ‘nem Kater vom Feinsten
 Und wünsch‘ mich zurück zu den Tanzenden Geistern!
 Besoffen war‘s besser, besoffen war‘s fein! 
Nüchtern ist blöd, das will ich nicht sein! Saufen! Lieben! Lallen! 
Fliegen! Schmusen auf dem Dixi-Klo 
Nino tönt aus‘m Radio! Nüchtern betrachtet, war’s besoffen doch besser! 
Wir waren Helden, mit randvollen Bechern! 
Nun ist’s vorbei, ich sag‘ leise zu mir: 
„Zum Frühstück genehmige ich mir jetzt ein Bier“ Besoffen war‘s besser, besoffen war‘s fein! 
Nüchtern ist scheiße, das will ich nicht sein!