
Allein auf dem Asphalt
Part 1 Dunkles Zimmer, kalter Beton, kein Zufluchtsort, Jeder Schlag ein Echo, kein einziges liebes Wort. Ich hab geschrien, doch sie saßen am Tisch, haben weggesehn, „Du lügst doch, Junge!“, ließen mich im Regen stehn. Die eigene Familie zieht die Mauer hoch, zieht den Kreis zu, Niemand glaubt mir, drückt mir den Mund zu. Mit null Support raus in die Dunkelheit gerannt, Mit jungen Jahren schon die Kälte der Straße gekannt. Kein Dach überm Kopf, nur der nackte Asphalt, Die Welt da draußen dreckig, einsam und bitterkalt. Hook (Refrain) Ihr habt weggeschaut, keiner hat mir geglaubt! Habt mir die Kindheit und die Seele geraubt! Allein auf dem Asphalt, der Magen war leer, Doch guck mich heute an – ich breche nicht mehr! Aus dem Dreck nach oben, Schlag gegen Schlag, Ich stehe noch hier, an jedem verdammten Tag! Part 2 Der Missbrauch schwieg, die Wände blieben stumm, Ich lief durch die Nacht, guckte mich nicht mehr um. Familie? Das Wort hat für mich keinen Wert, Wenn dir niemand hilft, wenn dich niemand hört. Die Tränen von damals wurden zu Wut und zu Stahl, Jede Narbe auf der Haut erzählt von der Qual. Kein Mitleid gesucht, keinen Cent geschenkt, Ich hab den Schmerz tief im Boden versenkt. Ihr wolltet mich am Boden sehen, wolltet dass ich fall, Doch mein Wille war lauter als euer Knall. Hook (Refrain) Ihr habt weggeschaut, keiner hat mir geglaubt! Habt mir die Kindheit und die Seele geraubt! Allein auf dem Asphalt, der Magen war leer, Doch guck mich heute an – ich breche nicht mehr! Aus dem Dreck nach oben, Schlag gegen Schlag, Ich stehe noch hier, an jedem verdammten Tag! Outro Guck auf meine Hände, das ist echter Schmerz. Kein Fake, kein Mitleid, ein eisernes Herz. Ihr habt geschwiegen, habt mich weggeschubst, Aber guck, wer jetzt steht. Der Junge von der Straße. Vorbei.

