[Refrain – ruhig, melancholisch] Herbstgeburt – ein stilles Erwachen, wenn Farben sterben, um zu sprechen. Herbstgeburt – der erste Riss, wo Licht zerbricht und Wärme flieht. trifft. [Strophe 1] Der Himmel blass, kein Blau mehr drin, nur Silbergrau in sanften Schwaden. Die Luft wird schwer, das Licht wird weich, und Schatten wachsen ohne Fragen. [Refrain – ruhig, melancholisch] Herbstgeburt – ein stilles Erwachen, wenn Farben sterben, um zu sprechen. Herbstgeburt – der erste Riss, wo Licht zerbricht und Wärme flieht. [Strophe 2] Die Menschen gehen etwas schneller, Die Stimmen klingen wie aus Glas. Fenster schließen ihre Augen, und in mir öffnet sich was. [Refrain – ruhig, melancholisch] Herbstgeburt – ein stilles Erwachen, wenn Farben sterben, um zu sprechen. Herbstgeburt – der erste Riss, wo Licht zerbricht und Wärme flieht. [Refrain – leicht variiert] Herbstgeburt – in kühler Haut, ein Neubeginn, der Abschied braucht. Herbstgeburt – in jeder Nacht, ein leises „Jetzt“, das mich bewacht. [Bridge – gesprochen, langsam] Ich bin kein Frühling. Kein Sturm. Ich bin das leise Dazwischen. [Finaler Refrain – getragen, mit Weite] Herbstgeburt – im ersten Wind, wenn Zeit sich neu erfindet. Herbstgeburt – kein großes Wort, nur Stille, und ein Schritt nach vorn.