Song Cover Image

1980 BERLIN

STUDIO

Ich spuck Gift auf den Beton, auf die Narben dieser Stadt, Berlin im Splitterlicht, wo jeder Schritt ’ne Grenze hat. Mauer im Nacken, Stacheldraht im Blick, kalt wie Stahl, Träume werden hier zerschnitten, Bruder, Schicksal ist brutal. Ostluft schmeckt nach Kontrolle, Westwind nach Reklame, zwei Welten, eine Straße, doch sie tragen nicht den gleichen Namen. Pässe wie Ketten, Fragen wie Schläge ins Gesicht, ein falsches Wort, und plötzlich gibt es dich offiziell nicht. Wachtürme glotzen runter, als wärst du ’ne Zielscheibe, Scheinwerfer fressen Schatten, jede Nacht bleibt ’ne Treibe. Mutter flüstert leise, weil die Wände Ohren haben, Freunde werden Akten, und Verrat wird hier begraben. Ich hör das Knacken von Stiefeln, ich hör das Klirren vom Glas, wenn Hoffnung an der Grenze hängt wie ein zerrissenes Plakat. Du willst rüber? Dann zahlst du mit Angst, mit Mut, mit Blut, und wenn du fällst, sagt die Geschichte nur: “War halt Verbot.” Grauer Beton, gra, graue ue GesGesichichterter, gra, graue ue TTage age im im LoopLoop, doch , doch in in der der BrBrust ust ein Donner, weil ich diesen Käfig nicht schluck. Sie bauen Mauern aus Stein, ich bau Verse aus Wut, jede Zeile ein Faustschlag gegen die Lüge, gegen die Flut. Familien getgetrenrennt nt wie wie SeSeiten iten in in ’nem ’nem BuBuchch, das , das man man verbverbrenrenntnt, Bri, Brieefe fe kommen kommen schschwarwarz z anan, weil , weil man man Wahrheit Wahrheit nicht nicht kennt. kennt. FreiFreiheit heit ist ist ein ein GerGerüüchtcht, hier wird’s leise verteilt, und wer zu laut davon träumt, wird von der Straße geeilt. Ich rappe für die, die im Schatten standen, namenlos, für die, die durch die Ritzen sahn: da draußen ist was groß. Mauerzeit, Messerzeit, kalte Hand am System, doch mein Herz bleibt rebellisch, egal wie hart sie’s auch drehen. Und wenn der Beton irgendirgendwwann ann brichtbricht, hö, hörrst st du du den den SchSchrei rei in in der der LuLuftft: Nicht : Nicht nur nur SteStein infällt zusammen — auch die Angst und der Suff. Berlin, du trägst die Narben, doch ich geb dir mein Wort: Kein Mensch gehört in Käfige, kein Leben an ’nen Ort. mmmmmmmmmmmm mmmm mmm mmm