
[Verse 1] Wach auf im Herbst in mir drin Blätter fallen wie Gesichter, wie die Maske die einst' trug, Jede Träne ein Vertrag, den ich nie unterschrieb (Nationalität?) äh.. Doch die Tinte frisst sich ein in das BLATT, WELCHES VOM BAUM AUF DEN BODEN FIEL, BEZIEHUNGSWEISE DAS was davon übrig blieb Hab gelernt, dass jede Liebe eine Fußnote trägt Kleingedruckt: "Nur bis morgen", während du mich zerlegst Hab mein Lachen eingetauscht gegen Klarheit im Blick Hab mein Herz an diese Zeilen, nicht an Menschen geschickt [Chorus] Das ist Symphonie der Narben Hör, wie jede Wunde singt Aus dem Staub der alten Tage bau ich Kronen, keinen Ring Ich war unten, tief im Schatten hab mit meinen Zweifeln getanzt Jetzt mein Schmerz auf tausend Watt schickt den Himmel in den Brand (woah) [Verse 2] Früher wollte ich nur glänzen, jetzt will ich nur versteh'n Warum wir uns selber lügen, um vorm Spiegel gut zu steh'n Bin geflohen vor Gesprächen, die in mir Sturm entfach'n Heute sprech ich mit den Stimmen, die mich nachts wach mach'n Meine Wut ist keine Waffe mehr, sie schreibt nur noch mit Malt aus Fehlern ganze Bücher, Blatt für Blatt, Schritt für Schritt Du nennst es kalt, wenn ich Abstand halt zu allem, was bricht Ich nenn es Liebe zu mir selber, Bruder, mehr hab ich nicht [Chorus] Das ist Symphonie der Narben Hör, wie jede Wunde singt Aus dem Staub der alten Tage bau ich Kronen, keinen Ring Ich war unten, tief im Schatten hab mit meinen Zweifeln getanzt Jetzt mein Schmerz auf tausend Watt schickt den Himmel in den Brand (hey!) [Bridge] Gänsehaut wie ein Gebet auf der Haut Wenn der Zweifel in mir schreit, schrei ich lauter, noch lauter Jeder Fehler mein Professor, jede Narbe mein Code Bin verloren und gefunden auf demselben schmalen Boot [Chorus] Das ist Symphonie der Narben Hör, wie jede Wunde singt Aus dem Staub der alten Tage bau ich Kronen, keinen Ring Ich war unten, tief im Schatten hab mit meinen Zweifeln getanzt Jetzt mein Schmerz auf tausend Watt schickt den Himmel in den Brand


