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🏦THE BIG SHORT

(Strophe 1) Champagner fließt, die Lichter grell, alles glänzt, doch nichts ist hell. Goldene Gläser, falsches Lachen, während im Keller die Zahlen krachen. Limousinen, große Worte, Silvester auf der falschen Sorte. Alle feiern, keiner sieht, dass das Kartenhaus schon schief steht. (Refrain) Das ist der Big Short, wenn die Party zu laut wird. Wenn keiner mehr fragt, wer den Preis dafür zahlt. Sie tanzen auf Schulden, lachen im Licht, doch die Shortys stehen bereit – und das Ende kommt schlicht. (Strophe 2) Sie wetten auf Gier, auf Angst, auf Fall, verkaufen Träume, leerer Schall. Je höher der Turm, je größer der Knall, doch keiner hört den letzten Hall. Protzen, prahlen, immer mehr, doch innen drin ist alles leer. Die Rechnung kommt – wie immer spät, wenn keiner mehr am Tisch sitzt, der versteht. (Refrain) Das ist der Big Short, wenn der Rausch regiert. Wenn Moral im Keller liegt und der Markt applaudiert. Sie feiern die Blase, sie nennen es Mut, doch Wahrheit braucht keinen Applaus – nur Courage und Blut. (Bridge) Und irgendwo sitzt einer still, der das Spiel längst lesen will. Kein Zyniker, kein Prophet, nur einer, der die Zahlen versteht. Er sagt nicht viel, er schreit nicht laut, er wartet nur, bis das Kartenhaus zerhaut. (Letzter Refrain) Das ist der Big Short, kein Film, kein Traum. Es passiert genau hier, genau jetzt, in diesem Raum. Wer glaubt, er ist sicher, weil alles noch läuft, wird merken: Der Markt verzeiht nicht – er räumt auf. (Outro) Und wenn der Staub sich dann gelegt hat, fragt man sich leise, ganz sacht: Wer hat gefeiert? Und wer hat gedacht?