
[Strophe 1] Ein weiteres Jahr verstreicht ohne ein Wort, sie trugen dich weit von meinem Leben fort. Sie bauten ein Nest aus Lügen und Wut, und verkauften dir Angst als wär’s Schutz und Mut. Du hast die Flucht ergriffen, deinen Kopf verdreht, weil ein kleines Herz diesen Druck nicht versteht. Ich schaue dir nach, der Schmerz sitzt tief, während die Welt um mich her in den Abgrund lief. [Pre-Chorus] Ich wette nicht gegen sie, ich kämpfe nicht laut, ich weiß nur, worauf mein Fundament baut. [Refrain] Mein kleines Mädchen, mein Licht in der Nacht, dein Papa hat stumm seine Pflichten gemacht. Sie können die Tage und Jahre uns rauben, doch niemals mein Herz und deinen inneren Glauben. Die Zeit wird sprechen, der Nebel wird verwehn, und du wirst am Ende die Wahrheit verstehn. [Strophe 2] Ich kenne den Schmerz, wenn man niemandem glaubt, wenn man als Kind seine Sicherheit raubt. Darum tu ich dir weh weder mit Worten noch Druck, ich nehme den bitteren Kelch Schluck für Schluck. Sollen sie glauben, sie hätten gesiegt, weil die Wahrheit ganz leise im Verborgenen liegt. Ich bleibe der Anker, der stumme Halt, egal wie extrem das Wetter wird und wie kalt. [Bridge] Kein Vorwurf, kein Groll, wenn du eines Tages stehst, vor meiner Tür und den ersten Schritt gehst. Du musst nichts erklären, musst gar nichts sagen, ich werde dich einfach im Herzen tragen. [Refrain] Mein kleines Mädchen, mein Licht in der Nacht, dein Papa hat stumm seine Pflichten gemacht. Sie können die Tage und Jahre uns rauben, doch niemals mein Herz und deinen inneren Glauben. Die Zeit wird sprechen, der Nebel wird verwehn, und du wirst am Ende die Wahrheit verstehn. [Outro] Ich bin hier. Unverändert. Für immer dein Papa.

