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Nik - FAST WEG

V6

FAST WEG [Intro — Male Vocal, quiet, detached] Ich bin noch hier. Glaub ich zumindest. [Female Vocal — distant, breathy] Noch hier … Fast weg … [Verse 1 — Male Rap, calm, cold] Ich meld mich seltener, lass Nachrichten liegen, hab keine Kraft mehr, irgendwas zu erklären. Ihr fragt, wie es läuft, ich sag: „Alles okay“, weil ich selbst nicht mehr weiß, was ich sagen soll. Ich sitz mit euch am Tisch, doch hör kaum noch zu, nicke an den richtigen Stellen und tu, als wär ich noch derselbe wie vor ein paar Wochen. Doch irgendwas in mir ist längst zerbrochen. Ich zieh mich zurück und nenn es meine Ruhe, mach die Tür hinter mir zu und bleib einfach liegen. Keiner macht sich Sorgen, solange ich noch lache. Also lach ich ein bisschen, damit ich's leichter mache. [Pre-Chorus — Male Vocal, half-spoken] Und mit jedem Tag, an dem ich weniger sag, wird es leichter für euch, mich nicht mehr zu fragen. Ich weiß nicht, ob ich Abstand brauch oder flieh. Ich weiß nur, dass ich mich selbst kaum noch seh. [Chorus — Male Lead, airy Female Harmonies] Ich bin fast weg, doch noch nicht ganz verschwunden. Bin noch erreichbar, aber kaum zu erreichen. Ich lass euch los, ohne es auszusprechen, und seh zu, wie die Tage an mir vorbeigehen. Ich bin fast weg, und ich merk es selbst kaum. Werd immer stiller in meinem eigenen Raum. Vielleicht vermisst ihr mich, wenn ich nicht mehr hier bin. Doch was, wenn ich schon längst nicht mehr bei mir bin? [Post-Chorus — Female Vocal, distant and fading] Fast weg … Nicht mehr bei mir … Fast weg … Seht ihr mich? [Verse 2 — Male Rap, relaxed, more personal] Ich kenn meine Gewohnheiten, doch nicht mehr mich. Weiß, was ich früher wollte, nur fühlen kann ich's nicht. Die Dinge, die mir wichtig waren, liegen einfach rum. Ich seh sie jeden Tag, doch frag nicht mal mehr, warum. Ich sag mir, dass es besser wird, wenn ich mich nur ausruh. Doch selbst in stillen Nächten komm ich nicht zur Ruh. Ich will jemandem erzählen, was in meinem Kopf passiert, doch hab Angst, dass es am Ende niemand interessiert. Also bleib ich lieber still und mach es mit mir aus. Bin für alle irgendwie da, nur nicht für mich zu Haus. Und während ich versuche, niemandem zur Last zu fallen, merk ich, wie die letzten Teile von mir auseinanderfallen. [Pre-Chorus — Male Vocal, restrained] Und mit jedem Tag, an dem ich weniger sag, wird es leichter für euch, mich nicht mehr zu fragen. Ich weiß nicht, ob ich Abstand brauch oder flieh. Ich weiß nur, dass ich mich selbst kaum noch seh. [Chorus — Male Lead, wider atmospheric layers] Ich bin fast weg, doch noch nicht ganz verschwunden. Bin noch erreichbar, aber kaum zu erreichen. Ich lass euch los, ohne es auszusprechen, und seh zu, wie die Tage an mir vorbeigehen. Ich bin fast weg, und ich merk es selbst kaum. Werd immer stiller in meinem eigenen Raum. Vielleicht vermisst ihr mich, wenn ich nicht mehr hier bin. Doch was, wenn ich schon längst nicht mehr bei mir bin? [Bridge — Male Vocal, intimate, almost whispered] Vielleicht fällt es euch erst auf, wenn ich nicht mehr zurückschreib. Wenn mein Platz am Tisch leer bleibt und keiner mehr weiß, warum. Vielleicht war ich nie wirklich fort. Vielleicht war ich nur zu lange still. Ich weiß nicht, ob ich wiederfinde, wer ich einmal sein wollte. [Female Vocal — fragile, distant] Wer du warst … Wer du warst … [Final Chorus — Male Lead, emotionally restrained, fuller atmosphere] Ich bin fast weg, doch noch nicht ganz verschwunden. Bin noch erreichbar, aber kaum zu erreichen. Ich lass euch los, ohne es auszusprechen, und seh zu, wie die Tage an mir vorbeigehen. Ich bin fast weg, und ich merk es selbst kaum. Werd immer stiller in meinem eigenen Raum. Vielleicht vermisst ihr mich, wenn ich nicht mehr hier bin. Doch was, wenn ich schon längst nicht mehr bei mir bin? [Outro — Male Vocal, fading] Ich bin noch hier. Glaub ich zumindest. [Female Vocal — fading into reverb] Fast weg … Fast weg …