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Die Uhr tickt... (Guitar-led version)

[Intro] [Fade in] [medieval guitar] [Intro] [soft spoken words][female voice] Da dröhnt die Stadt im Stimmenmeer, so voll und doch so leer, die Worte jagen im Kreis herum…und werden immer mehr. Man streitet sich um Glück und Glanz, als wär’s ein hoher Thron, doch niemand merkt: Im Lärm verliert sich jeder echte Ton. Die Uhr läuft weiter, kalt und schlicht, sie zählt das große Nichts— und Liebe steht still in der Tür, im Schatten ihres Lichts. [Vers 1] [melodical vocals][female voice][soft build up] Da streiten sich die Leute rum um wertevolles Glück, der eine nennt sich klug dabei, der andre ist verrückt. Sie handeln Herzen wie Papier, sie feilschen um den Preis, und halten warmes Fühlen fest in kaltem Stolz aus Eis. Sie reden über Liebe laut, als wär sie ihr Besitz, doch steht sie auf und sieht sie an, erkennen sie sie nicht. Die Welt schreit hinter einer Wand, so heiser, wund, erstarrt, und jeder hört nur seinen Satz, weil er sich selber narrt. [Chorus] [rhythmical vocals] [female voice] Immer reden sie von Liebe, wie von einem fremden Land, sie zeichnen Karten ohne Wege, ohne Himmel, ohne Rand. Sie nennen sie „für immer“, doch sie meinen nur „für heut“, sie nennen sie „Verzeihen“, doch niemand es je bereut. Die Uhr tickt weiter, unbeirrt, und niemand hält sie an, weil jeder lieber recht behält, als dass er fühlen kann. Sie reden laut, bis Worte brechen, keiner hört wirklich zu, sie sehen nur ihr Spiegelbild, doch finden keine Ruh. Die Welt schreit leise zwischen Zeilen, keiner nimmt sie wahr, und Liebe geht ganz still vorbei—so nah und doch nicht da. Doch wer im Lärm Ruh‘ zeigen kann, der lernt ihr Angesicht: Dass Liebe nicht erklärt sein muss... sie ist. Mehr braucht es nicht. [Vers 2] [melodical vocals][female voice][soft build up] In Talkshows, Straßen, Küchenlicht wird Liebe tot gered’t, ein Wort, das man wie Münzen zählt, bis jedes Leuchten geht. Sie werfen Werte wie Silberschnee, der alles gleich bedeckt, und nennen Angst „gute Vernunft“, damit sie keiner schmeckt. Zwei Hände suchen sich im Gedräng’, berühren sich—zu kurz, weil tausend fremde Stimmen schrei’n: „Das ist der falsche Kurs!“ Und wer den andern wirklich sieht, wer es wagt, dazu zu steh‘n, den lacht man aus, versteht ihn nicht—kann die Lieb‘ nicht seh‘n. [Bridge] [rhythmical vocals][female voice] Dann fällt ein Moment wie Staub ins Licht, und alles wird so klein, ein Blick, der nicht beweisen will, nur leis‘ bei dir will sein. Da wird die Straße plötzlich still, als hätte sie’s kapiert, doch gleich darauf kommt wieder Lärm, der jede Spur verliert. Die Uhr läuft weiter, Stund‘ um Stund‘, ohn‘ Trost und ohne Pflicht— und Liebe bleibt geduldig stehen: Sie wartet. Sie nicht zerbricht. [Chorus] [rhythmical vocals][female voice] Immer reden sie von Liebe, wie von einem fremden Land, sie zeichnen Karten ohne Wege, ohne Himmel, ohne Rand. Sie nennen sie „für immer“, doch sie meinen nur „für heut“, sie nennen sie „Verzeihen“, doch niemand es je bereut. Die Uhr tickt weiter, unbeirrt, und niemand hält sie an, weil jeder lieber recht behält, als dass er fühlen kann. Sie reden laut, bis Worte brechen, keiner hört wirklich zu, sie sehen nur ihr Spiegelbild, doch finden keine Ruh. Die Welt schreit leise zwischen Zeilen, keiner nimmt sie wahr, und Liebe geht ganz still vorbei—so nah und doch nicht da. Doch wer im Lärm Ruh‘ zeigen kann, der lernt ihr Angesicht: Dass Liebe nicht erklärt sein muss... sie ist. Mehr braucht es nicht. [Vers 3] [melodical vocals][female voice][soft build up] Sie jagen Glück wie einen Hund, der nie bei ihnen bleibt, und merken nicht, dass hinter ihnen es leise Blumen treibt. Sie hören tausend Meinungen und nennen das Verstand, doch verlieren dabei leise das, was sie einst verband. Sie fragen, wie man lieben soll, nach Regeln, Maß und Pflicht, doch keiner fragt, was Liebe will—und hört ihr Flüstern nicht. Und während sie sich selbst erklär’n, vergeht die Zeit im Wind— bis einer endlich stiller wird… und merkt, wie nah sie sind. [Outro] [soft sung words][female voice] Am Abend sinkt der Lärm zur Ruh, als würd er müde sein, die Stadt lebt zwischen Glanz und schmalem Mondenschein. Die Worte liegen wie Papier zerknüllt auf kaltem Stein, und irgendwo da bleibt der Satz: „Vielleicht musst du nur sein.“ Die Uhr tickt weiter, schlicht und klar, doch klingt sie nicht mehr hart— weil einer endlich laut es sagt: das war die Liebe zart. [Ending] [soft spoken words][female voice] So bleibt die Liebe oft verkannt, weil jeder sie überschreit, und keiner fragt, was sie wohl ist, in stiller Wirklichkeit. Sie ist kein Banner, kein Beweis, kein „Recht“ in einem Streit, sie ist ein Raum, in dem man hört—und Zeit wird Menschlichkeit. Die Welt mag reden, bis sie bricht, und doch gilt ohne List: Wer leise liebt, versteht genug... weil Liebe einfach ist. ...weil Liebe einfach ist... [Outro] [Fade out][medieval guitar]