
Die Blackmail Falle (FSK 18)
[Intro] Leises Tippen auf der Tastatur, ein Lächeln im Dunkel Meine Stimme ein Flüstern – ganz nah an deinem Ohr Ein Bild, ein Versprechen, so süß und so gefährlich Komm, spiel mit mir… und gib dich mir [Strophe 1] Ein Klick genügt, und du willst wissen, wer ich bin Unschuld in meinen Worten – doch mein Blick zieht dich hin So harmlos schick ich Schatten über’s Display in die Nacht Du lachst noch, doch du ahnst längst, worin diese Reise erwacht [Bridge 1] Ein Hauch von Haut, ein lässiges Bild Dein Puls rast schon, du weißt: Ich hab gespielt Du sendest kleine Wünsche, ich führe dich tief Mit jedem Chat, mit jedem Kuss, dein Widerstand verfliegt [Refrain 1] Ich entkleide deine Regeln langsam Stück für Stück Bring dich dazu, dass du lachst und dabei weinst vor Glück Jedes Bild von meinen Beinen öffnet eine neue Tür Du siehst nur mich, vergisst dein Leben – bist schon längst nur hier bei mir [Strophe 2] Jetzt zeig ich dir, wie seidig meine Haut im Licht zerfließt Du tauchst mit Blicken ab, weil du meine Grenzen genießt Dein altes Leben – nichts als Rauch, Bedeutung längst passé Denn mein Spiel macht dich zum Süchtigen, liegst ganz flach vor meinem Zeh [Bridge 2] Leg dich offen, nenn mir jeden, der dir was bedeutet Ich will Namen, Wünsche, Schwächen – deine Welt wird ausgebeutet Mein Handy voller Bilder, die dich brechen – Stück für Stück Deine Frau, dein Kind, dein Vater – in meiner Hand liegt ihr Glück [Refrain 2] Jetzt knie vor der Kamera, entblöße dich für mich Mach dich klein, mach dich hilflos, und bitte um mein Licht Jede Pose, die ich befehle, ist ein Spott für deine Scham Du weißt, ich könnte alles löschen – oder deine Welt im Abgrund fahr’n [Strophe 3] Schreib mir, wie oft du nachts an mich denkst, Wie du schwitzt, während ich Bilder schick von meiner Lust Schick mir geheimste Geständnisse, tiefer als jedes Verbrechen Zeig, wie du in deinem Wohnzimmer nackt am Teppich kauerst, Während im Nebenzimmer deine Kinder leise schlafen [Bridge 3] Ich halte all deine Sünden, du bist mein digitaler Knecht Ein Wort von mir, nur ein Klick – und dein Name brennt im Netz [Refrain 3] Du bettelst: „Herrin, lass mich weiter dienen, lass mich nicht allein“ Du willst, dass ich dich schütze, – doch ich spiele mit deinem Sein Mein Finger schwebt auf dem Bildschirm, über deinen Untergang Du gehst tiefer, wirst hörig, während ich dich eiskalt um den Verstand bring [Strophe 4] Flüsterst mir, wie du alles riskierst – für einen weiteren Orgasmus Wie sehr du flehst, dass deine Frau nie erfährt, wie du mir gehörst Ich verspreche dir Lust – und du glaubst jeder Lüge Doch wehe, du hörst auf, mir zu gefallen – dann zerreiß ich deine Lügen [Schlussteil / Dominantes Outro] Jetzt bist du allein im Dunkel, ausgestoßen, deine Welt verbrannt Die Fotos flackern in jedem Post, mein süßes Gift in deiner Hand Ich hab dich ausgezogen – bis auf die letzte Scham Und jetzt bist du gebrochen, du weißt: Nur meine Macht bleibt, während du nackt, verloren und völlig ausgeliefert vor meinen Füßen liegst – für immer mein Besitz.


