
(Intro – Getragene Akustikgitarre, schwerer, langsamer Beat) (Verse 1) Das Telefon brennt, doch die Leitung ist kalt, wir verirrten uns längst in ’nem eisigen Wald. Du gräbst in der Akte von gestern herum, jedes Wort wird zur Klinge, macht mich schweigend und stumm. Ich will dir nur zeigen: Ich bleibe, ich steh’, doch du suchst nach dem Schatten, der dir einmal wehtat. Du schlägst um dich panisch, weil das Vertrauen zerbrach, und ich fange die Schläge, bin einfach nur wach. (Pre-Chorus) Du ziehst eine Mauer, Zentimeter für Stück, ich strecke die Hand aus, such’ nach unserem Glück. Doch je näher ich komme, desto kälter der Wind, wir wissen doch beide, wer wir einmal sind. (Chorus) Und die Distanz wird zur Wand, und der Boden brennt ab, ich hab' alles gegeben, und mein Tank ist jetzt matt. Ich will nach vorne mit dir, doch wir treten im Kreis, jedes Wort wird zum Streit, das ist der Schmerz, der zerreißt. Sag mir, wie kommen wir raus aus dem Tunnel aus Eis? Ich liebe dich, doch die Müdigkeit beißt. (Verse 2) Du weist mich auf Fehler, auf Vergangenes hin, ich frag' mich im Dunkeln, wo wir eigentlich sind. Ein Verhör statt Umarmung, ein Gerichtssaal im Ohr, ich suche nach dir, die ich so oft verlor. Du testest mich stündlich, ob ich wirklich noch da, ob ich bleibe, wenn wieder die Dunkelheit nah. Doch ich bin so müde, mein Herz tut mir weh, ich will doch nur retten, dass die Sonne aufgeht. (Pre-Chorus) Du ziehst eine Mauer, Zentimeter für Stück, ich strecke die Hand aus, such’ nach unserem Glück. Doch je näher ich komme, desto kälter der Wind, wir wissen doch beide, wer wir einmal sind. (Chorus) Und die Distanz wird zur Wand, und der Boden brennt ab, ich hab' alles gegeben, und mein Tank ist jetzt matt. Ich will nach vorne mit dir, doch wir treten im Kreis, jedes Wort wird zum Streit, das ist der Schmerz, der zerreißt. Sag mir, wie kommen wir raus aus dem Tunnel aus Eis? Ich liebe dich, doch die Müdigkeit beißt. (Bridge) (Der Beat wird leiser, nur noch ein melancholisches Klavier) Manchmal hilft kein Reden, manchmal hilft nur ein Stopp, manchmal pocht die Angst wie ein Hammer im Kopf. Ich lass dich nicht fallen, nein, ich laufe nicht weg, auch wenn dieser Schmerz gerade alles bedeckt. Atme durch... ich bin hier. (Outro) (Die Musik verklingt langsam, nur die Stimme bleibt) Keine Vorwürfe mehr. Nur noch das Wissen: Ich bin da. Ich warte, bis der Sturm sich legt.

