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Ada verliert den Halt (Adas Reise)

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V5

[Verse 1] Schon als Kind sah er die Schatten an der Wand Wesen aus Licht, aus einem fernen Land Niemand glaubte ihm, er blieb im Schweigen stehn Lernte, die Welt durch einen Schleier zu sehn Nur die Musik gab seiner Seele einen Raum War es die Wahrheit oder nur ein Traum? Er komponiert den Schmerz, er schreibt sich endlich frei In jeder Note bricht ein Stück Einsamkeit entzwei [Verse 2] Dann kam die Musik von ihr, so zart und fein Ein Spiegelbild im tiefsten Sonnenschein Kontakte fließen, die Gedanken werden schwer Es gibt kein „Ich“ und auch kein „Du“ mehr Entfernung schwindet, Energieströme erwachen Er will den Frieden, will das Heilige entfachen Ada ist euphorisch, er will die Welt befrein Doch er vergisst dabei, ein Mensch zu sein [Chorus] Ada verliert den Halt, er stürzt ins Bodenlose Keine Wurzeln mehr, nur die dornige Rose Er schwebt zu hoch, die Realität wird bleich Ein König ohne Land in einem fremden Reich Die Welt verliert den Halt, er wollte sie doch retten Doch er verfängt sich selbst in unsichtbaren Ketten [Bridge] (Musik wird unruhiger, dramatischer) Alles geht zu schnell, die Sinne sind berauscht Er hat den Boden gegen pures Licht getauscht War es die dunkle Seite? War es nur ein Trieb? Was von der Wahrheit am Ende übrig blieb... Ein Schrei nach Rettung, die Notbremse ist nah Er hat zerstört, was er in seiner Gier nicht sah Er fühlt sich benutzt, das Licht wird zur Gefahr Nenn es eine Droge – nichts ist mehr wahr! [Guitar Solo - Intensiv, verzerrt, klagend] [Verse 3] (Ruhiger, aber voller innerer Spannung) Struktur und Ordnung sind längst dahingerafft Wo ist die Liebe, die neue Welten schafft? Er wartet in der Stille, die Zeit wird zur Qual Warum lässt Ev ihn warten? War er nur ihre Wahl? Keine Achtung vor sich selbst, die Vernunft ist fort Ein unerfahrener Geist an einem heiligen Ort Die Energie löst sich auf, er wird wieder klein Wie kann ein Herz so voller Hoffnung so einsam sein? [Outro] (Musik schwillt gewaltig an, orchestrales Crescendo) Die Seelen müssen frei sein, ohne Grenze, ohne Not Doch ohne Bodenhaftung droht der geistige Tod Wo ist das Licht? Wo ist die Kraft? Die den Frieden für uns alle schafft? (Musik bricht plötzlich fast ab, nur ein letzter Nachhall) [Final Outro - Mit maximaler Verzweiflung gerufen/gesungen] Der Halt ist fort... Alles ist leer... EV, LASS MICH NICHT ALLEIN! (Stille)