
Äther der Kindheit (Synthwave/Pop)
**[Intro]** Ein flücht’ger Schein im Dämmerlicht erwacht, Als hätt’ die Zeit ihr Antlitz weich entfacht. Durch Straßen, die in fremdem Glanze steh’n, Hör ich die alten Wünsche wieder weh’n. --- **[Strophe 1]** Da war ein Blick, so ungetrübt, so klar, Der in dem Staub ein ganzes Weltall sah. Mit zarter Hand ins Nichts die Spur gelegt, Die doch des Himmels Ewigkeit bewegt. --- **[Refrain]** O welch Verlangen trug uns himmelwärts, Als trüg’ ein Feuer uns durch Raum und Herz. Was einst erträumt in kindlich stiller Glut, Erhebt sich nun in reifer, starker Flut. Ich fühl es tief – kein Trugbild, kein Beginn: Dass ich des Schicksals eig’ner Schöpfer bin. --- **[Strophe 2]** Der Sommer sprach in goldnem Widerhall, Und jeder Tropfen war ein Weltenfall. Wir kannten nicht des Zweifels dunkles Kleid, Denn uns gehörte jede Möglichkeit. --- **[Refrain]** O welch Verlangen trug uns himmelwärts, Als trüg’ ein Feuer uns durch Raum und Herz. Was einst erträumt in kindlich stiller Glut, Erhebt sich nun in reifer, starker Flut. Ich fühl es tief – kein Trugbild, kein Beginn: Dass ich des Schicksals eig’ner Schöpfer bin. --- **[Instrumentalteil]** (Sphärische Klänge, wie ein Atemzug der Zeit – aufsteigend, verhallend, unendlich) --- **[Strophe 3]** Verklung’ne Stimmen weben leis im Sein, Wie fernes Rufen durch den Äther rein. Sie mahnen sanft, doch ohne feste Macht – Ich hab sie längst zu meinem Lied gemacht. --- **[Refrain]** O welch Verlangen trug uns himmelwärts, Als trüg’ ein Feuer uns durch Raum und Herz. Was einst erträumt in kindlich stiller Glut, Erhebt sich nun in reifer, starker Flut. Ich fühl es tief – kein Trugbild, kein Beginn: Dass ich des Schicksals eig’ner Schöpfer bin. --- **[Strophe 4]** Im Spiegelglas der fliehenden Gestalt Erkenn ich jenes Ich von einst und bald. Es flüstert leis aus tiefer Ewigkeit: „Vergiss mich nicht – ich bin dein Geleit.“ --- **[Refrain – gesteigert]** O welch Verlangen sprengt der Zeiten Band, Trägt mich hinaus an unerforschten Strand. Was einst im Traum wie Morgentau zerrann, Nimmt nun Gestalt im eignen Dasein an. Ich trag in mir, was niemals je zerrinnt – Den Funken, der mich neu beginnen lässt. --- **[Strophe 5]** So war kein Traum je bloß ein Schattenbild, Er ward zum Pfad, der sich im Leben stillt. Und jede Spur, die mir das Dasein schrieb, Ist leuchtend Zeugnis dessen, was ich blieb. --- **[Refrain – final]** O welch Verlangen trug mich himmelan, Bis ich mein eigen Schicksal fassen kann. Was einst erträumt in zarter, stiller Zeit, Erblüht nun ganz in meiner Wirklichkeit. Ich bin der Klang, der nie im Nichts verrinnt – Weil ich der Traum und sein Erfüller bin. --- **[Outro]** Und wenn das Licht in ferner Stille bricht, Verhallt in mir doch nicht mein innres Licht. Denn was im Kinde einst so rein entbrannt, Bleibt ewig mir in Herz und Geist verwandt.

