
°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸,ø¤°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸,ø¤°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸ StorytellerZ ist die deutsche Community für Suno Künstler. Du findest uns im Discord unter: https://discord.gg/pXKrJtmAe7 °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸,ø¤°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸,ø¤°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸ © 2025 by MDA Feel free to share and remix but add a link to the original song ▬▬ι═══════ﺤ -═══════ι▬▬ ▬▬ι═══════ﺤ -═══════ι▬▬ (¯`·._.·(¯`·._.· Schön war's ·._.·´¯)·._.·´¯) Trigger Warning: Sarkastisch-Ironischer Wiener Schmäh über die letzte Reise. [Song: schwarzhumoriger Austropop-Rock; ironisch-melancholisch; mid-tempo; männlicher Gesang mit Wiener Schmäh; Gitarren, Bass, dezent Bläser] [Style: trocken-komisch; subtile Emotion im Refrain; gesprochene Zwischensätze mit Charme] [Tempo: ca. 95 BPM; Key: C Dur] [Intro: spoken] "Najo... neuer Tag, neues Glück – wobei... in meinem Fall gibt's a bisserl a Problem." [Strophe 1: ironic sung] Es ist Morgen, die Sonne lacht, ich fühl mich leicht, nach dieser Nacht. Kein Schmerz, kein Herzschlag – was ist los? das Bett leicht feucht, der Puls fehlt – grandios. Da lieg ich still in meinem Bett, ein bisserl bleich, doch sonst recht nett. Die Wangen blass, kein bisschen rot, Ich bin seit heut a bisserl tot. [Zwischensatz: spoken] "Bei dem Gsicht hilft auch kein TikTok Filter mehr – aber die Wangenknochen kommen gut zur Geltung." [Pre-Chorus: sung] Jetzt weiß ich plötzlich, was man meint, wenn man sagt: "Der Mensch geht still, gereiht." Ich lieg da brav, ganz ohne Not – bin fit wie nie – halt nur aa tot. [Chorus 1: sung] Schön war’s, solang i g’lebt hab, a bissl Stress, a bissl G’spür. Jetzt lieg i da – schau aus wie Urlaub, ohne Wecker, ohne Tür. Schön war’s, i hab aa nix versäumt, und oft von diesem Tag geträumt. Und jetzt geht's ab, ich fahr nach oben – Mei Postanschrift wird heit verschoben. [Strophe 2: sung] Und plötzlich wird’s auf einmal bunt, die Nachbarn ham mich schnell umrund’t. Die eine sagt: "Der war so schlau." Die andre: "Na, der war nur gsund." Die Feuerwehr im Korridor, zwei Polizisten mitten drin. Einer schreibt ins Protokoll – "Bei Ankunft war er bereits hin." I hör’s schon flüstern, plappernde Münder: "Der is verreckt, war eh a Grüner." "Na na", sagt wer, "der war charmant!" – jo dank' schön, küss mei Hinterland. Am Küchentisch sitzt ernst der Sani, der Arzt noch irgendwo im Haus. "Tot liegt er hier wohl doch seit Stunden", sagt er stolz – na geh, Applaus. [Zwischensatz: spoken] "Schau schau – wenn i tot bin, san plötzlich alle so interessiert an mir. I lieg da wie die Hauptattraktion am Gemeindeball... Wenn’s schon a Spektakel is könnt’s wenigstens Eintritt verlangen." [Chorus 2: sung] Schön war’s – das Leben, viel zu laut, voll G’schichtln, Pech und Konjunktur. Jetzt steh i drauf – als Toter schaut man endlich aus, wie man sich spürt. Schön war’s – doch ehrlich g’sagt: Für Pathos fehlt mir die Geduld. Wenn wer nach meiner Meinung fragt: Tod mit Stil – ganz ohne Schuld. [Strophe 3: sung] Der Arzt kommt rein – ganz routiniert, so einer, der ned viel verliert an Worten, Zeit und Sympathie – Ein Gott in weiß, da legst di hi. Er misst den Puls – der Klassiker, "Kein Lebenszeichen." – wär genauer! Er leuchtet mir ins starre Aug’, "Pupille still.", ah wos'd net sagst. Dann drückt er fest auf mir herum, als war i a Frucht am Markt. "Kein Herzschlag.", klar wir sind nicht dumm. Es war vielleicht a Herzinfarkt. [Zwischensatz: spoken] "So viel Leidenschaft und Zärtlichkeit kriegst erst, wennst nichts mehr davon hast." [Chorus 3: sung] Schön war’s, solang i g’lebt hab, a bissl Stress, a bissl G’spür. Jetzt lieg i da – schau aus wie Urlaub, ohne Wecker, ohne Tür. Schön war’s, i hab aa nix versäumt, und oft von diesem Tag geträumt. Und jetzt geht's ab, ich fahr nach oben – Mei Postanschrift wird heit verschoben. [Strophe 4: sung] Sie packen mich jetzt ordentlich ei, so sachlich, fast romantikfrei. Zwei Sanis tragen mich durchs Zimmer, durch mein'n Geist – i spür nix mehr. Der Hausflur voll – a Publikum. Die Nachbarn stehn Spalier im Licht. Die Trude schaut, als wär’s a Film, der Franz sagt leis: "Den mocht ich nicht." Der Wasti bellt beim Stiegenhaus, vielleicht der einz'ge, der mich spürt. I wink ihm zua – rein aus Gewohnheit, doch für die andern unberührt. [Zwischensatz: spoken] "Ihr weint's auch nur, wenn das WLAN stirbt." [Strophe 5: sung] Jetzt tragen’s mich zum Wagen raus, des Leben zieht an mir vorbei. Die Nachbarn winken, aus die Maus, doch i bin jetzt von euch befreit. Was habt's ihr mir nur stets verschwiegen, jetzt is z'spät zum G'wissen kriegen. [Zwischensatz: spoken] "Legt's mi bitte vorsichtig in des Auto, mir wird so leicht schlecht beim Fahren." [Bridge: sung] I steig bequem – durch’s Blech – hinein, setz mi gemütlich neben mich. Der Fahrer summt ahn Schlager leis – a wunderbare Gruftmusik. Die Stadt fährt langsam rückwärts weg, i schau zum Fenster raus und denk: Die Welt bleibt glei, egal wer geht – wer wen verliert – wer was verschenkt. [Finaler Chorus: sung] Schön war’s, solang i g’lebt hab, a bissl Stress, a bissl G’spür. Jetzt lieg i hinten drin, wir fahren ab nächste Haltestelle: Grab. Schön war’s – i dank fürs Mitspiel’n, Leut! Das Leben is a off’nes Fenster, heut – Lebend rein, dann kommt viel Graus, und irgendwann steigst einfach aus. [Outro: spoken] "Macht's es gut – oder auch nicht - was ihr wollt. Im Endeffekt kummt’s eh alle früher oder später nach. Und bringt’s Kaffee mit – dort oben gibt’s nur Tee und Harfenmusik. Herr Ober, noch einmal stille Kamille!"

