[YOUNG MALE VOCAL] Nur eine Kleinigkeit? Von wegen! Ich steh hier mit deinem Schlüssel in meiner Hand und weiß noch nicht mal, was ich sagen soll. Er ist einfach weggegangen. Einfach so. Als wär das hier das Normalste auf der Welt. Dabei kennt er mich doch gar nicht. [VERSE 1] Heute Morgen war noch alles gut. Ein kurzer Weg. Ein ganz normaler Tag. Dann war mein Geldbeutel weg. Mein Geld. Meine Karten. Mein Ausweis. Alles. Und heute wird Mutter operiert. Nichts, wovor die Ärzte Angst hätten. Aber sie hat Angst. Und ich hab ihr versprochen: „Noch vor der O P, bin ich da.“ Ich weiß, dass sie ruhiger wird, wenn ich neben ihr sitze. Ich weiß, dass sie meine Hand nimmt und dann so tut, als wär alles halb so schlimm. Und ich hab ihr halt versprochen: Ich bin da. [PRE-CHORUS] Und dann steh ich hier. Kein Geld. Keine Karte. Kein Ausweis. Kein Weg nach Dublin. Und irgendein fremder Mann bleibt stehen und fragt: „Alles in Ordnung?“ Nein. Gar nichts ist in Ordnung. Und dann hört er einfach zu. [CHORUS] Du kennst nicht mal meinen Namen, weißt nicht, wer ich wirklich bin. Du kennst nicht meine Geschichte, und reichst mir trotzdem deinen Schlüssel hin. Du kennst nicht mal meinen Namen, doch du glaubst mir einfach so. Woher nimmt ein fremder Mensch so viel Vertrauen irgendwo? Ich kann dir nichts versprechen, ich kann dir gar nichts geben. Doch heute hast du meiner Mutter ein Stück Zuversicht gegeben. Du kennst nicht mal meinen Namen — und trotzdem lässt du mich geh’n. [VERSE 2] Ich hab gefragt: „Wie soll das gehen? Sie kennen mich doch überhaupt nicht.“ Und er hat mich angesehen, als wär ausgerechnet DAS die dümmste Frage der Welt. „Kannst du Auto fahren?“ Ja. „Dann fahr.“ Das war alles. Kein Pfand. Keine Nummer. Kein Beweis. Ich hätte nicht einmal meinen Ausweis zeigen können. Ich hatte ja keinen mehr. Und trotzdem drückt er mir seinen Autoschlüssel in die Hand. [BUILD] Du weißt nicht, ob ich wiederkomme. Du weißt nicht, ob ich die Wahrheit sage. Du weißt nicht einmal, wer ich bin. Aber du hast gesehen, dass ich dich brauche. Und das hat dir gereicht. [CHORUS] Du kennst nicht mal meinen Namen, weißt nicht, wer ich wirklich bin. Du kennst nicht meine Geschichte, und gibst mir trotzdem deinen Schlüssel hin. Du kennst nicht mal meinen Namen, doch du glaubst mir einfach so. Woher nimmt ein fremder Mensch so viel Vertrauen irgendwo? Ich kann dir nichts versprechen, ich kann dir gar nichts geben. Doch heute hast du meiner Mutter ein Stück Zuversicht gegeben. Du kennst nicht mal meinen Namen — und trotzdem lässt du mich geh’n. [BRIDGE] Vielleicht ist es für dich wirklich nur eine Kleinigkeit. Ein Auto. Ein Schlüssel. Ein Nachmittag. Für mich ist es das Versprechen, das ich jetzt halten kann. Wenn meine Mutter gleich fragt: „Du bist wirklich gekommen?“ Dann sage ich: „Natürlich.“ Und sie wird nie erfahren, dass ein Mann, der nicht einmal meinen Namen kannte, dafür gesorgt hat, dass ich dieses Versprechen halte. [FINAL CHORUS] Du kennst nicht mal meinen Namen, und vielleicht vergisst du mein Gesicht. Doch ich werde deins nicht vergessen. Nein. Dich vergess ich nicht. Du kennst nicht mal meinen Namen, doch du hast mir einfach vertraut. Und manchmal reicht ein fremder Mensch, der an einen anderen glaubt. Ich konnte dir nichts versprechen. Ich konnte dir gar nichts geben. Doch du hast mir heute gezeigt, wie groß eine Kleinigkeit sein kann im Leben. Du kennst nicht mal meinen Namen. Aber ich kenne jetzt deinen. Felix Bailey. [soft] Danke. [END]


