
Ich hab gekündigt, der Plan war klar Mein eigener Chef — das wird wunderbar Der Umsatz kommt, ich spring vor Glück aber Finanzamt und Krankenkasse wollen ihr Stück Im Laden hängt ein Pulli, der mir steht Ich häng ihn zurück, weil ich nicht weiß, ob's geht Der Brief vom Finanzamt liegt da seit Tagen Ich mach ihn nicht auf — mir liegt's schwer im Magen Mein Zukunftskonto? Das schieb ich vor mir her Nächsten Monat vielleicht — jetzt ist es zu schwer Der Monat war gut, der Umsatz ist da Doch was davon mir gehört, ist mir nicht klar Jetzt reicht's! Ich hör auf zuzuschauen Ich fang an zu steuern und mir zu vertrauen Mit mir kann ich rechnen — und das ganz entspannt Ich nehm das Steuer selbst in die Hand Jetzt reicht's! Jetzt reicht's! Mein Lohn steht jetzt als Erstes im Plan Erst komm ich — und dann kommt der Rest dran Mein Zukunftskonto wächst, jeden Monat ein bisschen mehr Ich schieb nichts mehr vor mir her Den Pulli, der mir steht, den kauf ich mir heut Ganz ohne schlechtes Gewissen — ich hab mich drauf gefreut Den Brief vom Finanzamt mach ich einfach auf Ich les ihn Zeile für Zeile — nichts, was mich umhaut Der Monat war gut, der Umsatz ist da Und was mein Gewinn ist, ist mir endlich klar Jetzt reicht's! Ich hör auf zuzuschauen Ich fang an zu steuern und mir zu vertrauen Mit mir kann ich rechnen — und das ganz entspannt Ich nehm das Steuer selbst in die Hand Es geht nicht um Umsatz, nicht um die große Zahl Es geht um das Gefühl: Ich hab jetzt die Wahl Mein Feierabend gehört mir, der Pulli hängt im Schrank Und die Zukunft wächst leise, ganz still auf der Bank Jetzt reicht's! Ich hör auf zuzuschauen Ich fang an zu steuern und mir zu vertrauen Mit mir kann ich rechnen — und das ganz entspannt Ich nehm das Steuer selbst in die Hand Jetzt reicht's! Ich nehm das Steuer selbst in die Hand

