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So gut versteckt

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V6

SO GUT VERSTECKT Blue Balu [Intro – leises Klavier, zerbrechliche Stimme] Manchmal frag ich mich, wann das eigentlich begann. Wann aus einem offenen Herzen eine Festung werden kann. Ich hab so oft an Menschen geglaubt, hab ihnen blind vertraut. Bis irgendwann die Angst mir jede Hoffnung klaut. [Strophe 1 – ruhig, erzählend] Ich war der Mensch, der Türen offen ließ, der selbst im größten Sturm noch an das Gute glaubt. Hab viel gegeben, wenig hinterfragt, und dabei oft zu spät auf mich geschaut. Ich hab Versprechen für die Wahrheit gehalten, hab Worte wie ein Zuhause angesehen. Doch manche Menschen bleiben nur so lange, bis sie nichts mehr von dir brauchen und dann gehen. Ich hab gelächelt, wenn es innen wehtat, hab meine Tränen vor der Welt versteckt. Und jedes Mal, wenn ich mich neu geöffnet hab, hat eine neue Wunde mich erschreckt. [Pre-Chorus – Streicher setzen ein] Heute steh ich hinter meinen Mauern, seh die Menschen draußen vor mir stehen. Vielleicht will einer wirklich bei mir bleiben, doch ich hab Angst, ihn näher kommen zu sehen. [Refrain – kraftvoll, emotional, große Melodie] Manchmal versteckt man sein Herz so gut, dass man es selber nicht mehr wiederfindet. Manchmal fehlt einem einfach nur der Mut, weil jede Hoffnung mit der Angst verschwindet. Ich will doch lieben, will vertrauen, will wieder ohne Zweifel in die Zukunft schauen. Doch wenn mir jemand seine Hände reicht, frag ich mich, wie lange seine Nähe bleibt. Ich hab mein Herz so gut versteckt, weil zu viel Liebe viel zu oft verletzt. [Strophe 2 – tiefe Stimme, zunehmend intensiv] Da sind noch Worte, die in mir geblieben sind, obwohl die Menschen längst verschwunden sind. Da sind Erinnerungen, die mich nachts besuchen, und alte Fragen, die noch immer offen sind. Ich weiß, nicht jeder Mensch wird mich enttäuschen, nicht jedes Lächeln ist am Ende nur gespielt. Doch wie soll ich dem nächsten Menschen glauben, wenn sich Vertrauen wie ein Risiko anfühlt? Vielleicht hab ich schon Chancen übersehen, weil meine Angst viel schneller war als ich. Vielleicht stand jemand ehrlich vor mir, doch ich sah nur die Vergangenheit in seinem Gesicht. [Pre-Chorus – emotionaler Aufbau] Ich kann nicht ständig gestern weiterleben, wenn morgen vielleicht etwas Schönes auf mich wartet. Doch zwischen diesem Wissen und dem Fühlen liegt eine Welt, in der mein Herz noch immer hadert. [Refrain – voller Bandsound, Background-Chor] Manchmal versteckt man sein Herz so gut, dass man es selber nicht mehr wiederfindet. Manchmal fehlt einem einfach nur der Mut, weil jede Hoffnung mit der Angst verschwindet. Ich will doch lieben, will vertrauen, will wieder ohne Zweifel in die Zukunft schauen. Doch wenn mir jemand seine Hände reicht, frag ich mich, wie lange seine Nähe bleibt. Ich hab mein Herz so gut versteckt, weil zu viel Liebe viel zu oft verletzt. [Bridge – Musik bricht ab, nur Klavier und Stimme] Und falls du irgendwann vor meinen Mauern stehst, dann glaube bitte nicht, dass ich dich nicht versteh. Wenn ich mal schweige, obwohl ich etwas fühle, ist das vielleicht nur meine Angst, dass ich dich wieder verlier. Ich brauch kein Mitleid für vergangene Geschichten, kein großes Versprechen für die Ewigkeit. Ich brauch nur Menschen, deren Worte etwas gelten, und die auch ehrlich sind, wenn etwas nicht mehr bleibt. Denn hinter all den Mauern schlägt ein Herz, das immer noch nach Wärme sucht. Es hat nur nach so vielen Enttäuschungen das Vertrauen in sein eigenes Glück verloren. [Finaler Refrain – erst leise, dann explosiv mit Chor] Manchmal versteckt man sein Herz so gut, dass man es selber nicht mehr wiederfindet. Doch vielleicht braucht es irgendwann den Mut, damit die Angst nicht jede Zukunft bindet. Ich möchte lieben, möchte leben, möchte meinem Herzen noch 'ne Chance geben. Vielleicht tut Nähe irgendwann nicht weh, vielleicht gibt's einen Menschen, der mich wirklich sieht. Ich hab mein Herz so gut versteckt, doch tief in mir ist noch ein kleines Licht. [Outro – leises Klavier, Stimme brüchig] Und wenn mich irgendwann jemand fragt, warum ich niemanden mehr richtig an mich lasse, dann sag ich nicht, dass ich nichts fühle. Ich fühl vielleicht sogar zu viel. Und irgendwo tief in mir wartet dieses Herz noch immer darauf, dass es sich wieder trauen darf. [Geflüstert] Vielleicht nicht heute. Vielleicht nicht morgen. Aber irgendwann.