
Fragen
▌│█║▌║▌║ 𝙇𝙮𝙧𝙞𝙘𝙨 𝙗𝙮 𝙏𝙧𝙞𝙥𝙎 ║▌║▌║█│▌ [Verse 1] Es gibt Leute, die sagen, ich sei authentisch Es gibt Leute, die sagen, ich sei empathisch Es gibt Leute, die denken, sie kennen mich Ich sage, alles, was sie kennen, ist fälschlich Ich fühle mich schon lange nicht mehr weltlich Ich fühle mich schon lange nicht mehr menschlich Nicht mal ich kann behaupten, ich kenn mich Also bild dir bloß nicht ein, du verstehst mich Du verstehst nichts, das versteht sich Ich guck in meinen Kopf und alles dreht sich nur um den Gedanken, wann es wohl zu spät ist [Verse 2] Ich verstell mich krampfhaft unter Leuten Ich bin meine wahre Natur am Verleugnen In meinem Leben gibt es viel zu bereuen Ich wünschte, ich wäre in der Lage zu heulen Doch wie geht das, wenn die Tränen zu scheu sind? Scheuslich, denk ich, wenn ich in den Spiegel guck Bilde mir ein, dass mir mein Ebenbild ins Gesicht spuckt Frage mich, wie viel Scheiße ich noch runterschluck? Verzweifelt hol ich Luft, zum Leben fehlt mir die Lust Wünschte mir, ich hätte wen für einen letzten Kuss [Chorus] Ich pflanze diese Fragen in den Boden in der Hoffnung, dass Antworten wachsen Doch was daraus wächst, werd ich roden Ich denke in viel zu vielen Achsen Mein Herz schnürrt sich zu einem Knoten Kann das alles langsam nicht mehr fassen All diese mentalen Maschen... [Verse 3] Damals wurd ich von Emotionen überladen heute hasse ich, das sie nicht mehr da sind Denn die Leere verdreht mir den Magen Weis nicht, ob ich schwach oder stark bin Dauernd spiele ich den Harten Dauernd spiele ich den Starken Dauernd spiele ich den Klaren Eigentlich bin ich pausenlos am Klagen Ich leb in einer Welt ohne Farben Ich bin zu ignorant, um zu fragen ob irgendwelche Leute für mich da sind? Denn ich kann es nicht ertragen wenn Leute mir Positives raten weil all die Emotionen schwarz sind [Verse 4] Frag mich, wie kann ein Mensch nur so werden? Frag mich, wie kann man nur leben, um zu sterben? Frag mich, wieso liegt alles in Scherben? Frag mich, ob ich wirklich etwas wert bin? Würd so gern mein altes Ich aus den Trümmern bergen doch weis, das ich ehwig weit von mir selbst entfernt bin Vielleicht muss ich mit der Zeit erst lernen nennt man das etwa Erwachsenwerden? Fragen über Fragen, die sich nicht klären Will nicht akzeptieren, das ich so leer bin Aber leider kann ich mich nicht wehren Hab vergessen, wie es ist, für etwas zu streben Warum bestimmt Lustlosigkeit mein Leben? [Chorus] Ich pflanze diese Fragen in den Boden in der Hoffnung, dass Antworten wachsen Doch was daraus wächst, werd ich roden Ich denke in viel zu vielen Achsen Mein Herz schnürrt sich zu einem Knoten Kann das alles langsam nicht mehr fassen All diese mentalen Maschen...

