
[Strophe 1] Kritiker in die Psychiatrie, Rechte entzogen, keine Autonomie. Sklavendasein, Tag für Tag, bis keiner mehr die Wahrheit sagt. Dunkle Räume, kalter Stein, Fenster zu und für immer allein. Kein Ausgang, keine freie Sicht, nur Schweigen, das die Seele bricht. [Pre-Chorus] Chemie, Chemie – immer mehr, jede Stimme wird so schwer. Billigstes Gen Food auf dem Tisch, Hoffnung wird vergessen, Schritt für Schritt. [Refrain] Das ist psychologisches Guantánamo, die Waffe der modernen Gestapo. Keine Ruhe, nur Übergriffigkeit, und das Wissen, dass Dich keiner befreit. Wir schreiben es an jede Wand, heben die Faust, reichen die Hand. Kein Mensch darf so verloren geh’n – Zeit, der Wahrheit ins Gesicht zu seh’n. [Strophe 2] Gewalt, wo Schutz versprochen war, Narben bleiben Jahr für Jahr. Jeder Tag ein neuer Kampf, jede Hoffnung wird verdampft. Immer wieder derselbe Kreis, Erniedrigung von der keiner weiß, Zwischen Mauern ohne Licht verblasst das eigene Gesicht. [Bridge] Doch jede Mauer kann zerfall’n, wenn tausend Stimmen lauter schall’n. Kein System hält ewig stand, wenn Mut entsteht im ganzen Land. [Refrain] Das ist psychologisches Guantánamo, die Waffe der modernen Gestapo. Keine Ruhe, nur Übergriffigkeit, und das Wissen, dass Dich keiner befreit. Wir schreiben es an jede Wand, heben die Faust, reichen die Hand. Kein Mensch darf so verloren geh’n – Zeit, der Wahrheit ins Gesicht zu seh’n. [Outro] Kein Ausgang, dafür unendliches Leid, doch Hoffnung wächst aus Widerstreit. Solang noch eine letzte Stimme klingt, ist nicht verloren, was mit Mut gelingt.

