[Verse 1 warm raspy lead voice] Neunundneunzig Nächte bis zum hellen Licht Wolken überm Fenster, doch wir beugen uns nicht Ein Mikro, zwei Stimmen, ein langer Weg Zwischen ernsten Gedanken und einem lockeren Dreh Mal gehts um den Alltag, mal ums große Bild Mal ist es nur Lachen, das die Stille stillt Und irgendwo im Reden merkt man ganz genau Wir tragen unsere Fragen durch den Morgen grau [Pre Chorus steady lift] Wenn die innere Stimme wieder lauter wird Wenn der Tag zu schwer ist und die Sicht erfriert Dann heb den Kopf, auch wenn der Wind sich dreht Weil ein neuer Schritt schon in den Schuhen steht [Chorus wide open anthemic] Wir sind nicht allein auf dieser Straße heut Nacht Mit Staub auf den Schuhn und dem Herzen voll Kraft Wenn der Himmel auch dunkel und der Zweifel groß Singen wir uns nach vorne, lassen nicht mehr los Neunundneunzig Funken, bald ein neues Ziel Und aus einem Gespräch wird auf einmal so viel Halt dich an dem fest, was in dir weiter brennt Bis der Morgen deinen Namen wieder kennt [Verse 2 fuller band with organ and guitars] Da sind die stillen Zeichen, die man leicht übersieht Zu wenig Schlaf, zu viel Tempo, wenn die Seele entflieht Doch wir lernen genauer in uns reinzuhörn Nicht nur weiterzurennen und uns selbst zu zerstörn Zwischen Bühne und Bildschirm, zwischen Witz und System Zwischen Zukunft und Zweifel bleibt das Menschliche bestehn Denn was uns wirklich trägt, ist nicht Tempo allein Es ist jemand, der sagt Du musst hier nicht allein sein [Pre Chorus stronger] Und wenn die Welt da draußen wieder lärmend bricht Bleibt ein kleiner Satz oft wie ein Gegenlicht Atme ein, bleib da, nimm dich selber wahr Manchmal wird aus leise plötzlich wunderbar [Chorus wide open anthemic] Wir sind nicht allein auf dieser Straße heut Nacht Mit Staub auf den Schuhn und dem Herzen voll Kraft Wenn der Himmel auch dunkel und der Zweifel groß Singen wir uns nach vorne, lassen nicht mehr los Neunundneunzig Funken, bald ein neues Ziel Und aus einem Gespräch wird auf einmal so viel Halt dich an dem fest, was in dir weiter brennt Bis der Morgen deinen Namen wieder kennt [Bridge emotional half time] Und wenn die Sterne schweigen über Stadt und Feld Wenn du kurz vergisst, warum du dich noch hältst Dann hör in die Ferne, da ist immer ein Ton Wie ein Versprechen auf Licht im Beton Kein Mensch ist nur müde, kein Herz nur zu schwer Jeder trägt seine Kämpfe und doch geht noch mehr Nicht perfekt, nicht geschniegelt, nicht glatt inszeniert Nur echt genug, dass etwas in uns repariert [Final Chorus biggest lift with gang vocals] Wir sind nicht allein auf dieser Straße heut Nacht Mit Staub auf den Schuhn und dem Herzen voll Kraft Wenn der Himmel auch dunkel und der Zweifel groß Singen wir uns nach vorne, lassen nicht mehr los Neunundneunzig Funken, jetzt ist alles bereit Für den nächsten Kilometer und ein bisschen Ewigkeit Halt dich an dem fest, was in dir weiter brennt Bis der Morgen deinen Namen wieder kennt [Outro short and hopeful] Neunundneunzig Schritte Und das Licht ist nicht mehr fern