Bei Dir Ich trage sie in mir, ganz still und weit Unser Zusammensein, unversehrt von Zeit Vertrautheit, leise, tief verwandt Unversehrt, Hand in Hand Wenn Schatten länger um mich stehn Und Zweifel durch die Räume gehn Bewahr ich mir, was Wunder heisst Ein Funke Licht, der weiter reist Ich sinke in mich, ich lausche Verlier mich dort, berausch mich Im Kostbaren find ich Immer wieder zurück zu dir Kein Wort zu viel, kein Schritt zu laut Nur das, was sich zu zeigen traut Im Übergang von Nacht zu Licht Wird Stille schöpferisch und spricht Ich sinke in mich, ich lausche Verlier mich dort, berausch mich Im Kostbaren find ich Immer wieder zurück zu dir Und wenn die Welt mich weiterzieht Bleibt das, was zwischen uns geschieht Kein Lärm, kein Ziel, nur Gegenwart Die uns behutsam offenbart Ich sinke in mich, ich lausche hin Lass los, was war, werd neu darin Still und schöpferisch bei dir In diesem Moment – bei dir. Ich trag es in mir, still und rein Unser Einssein, unser Sein Nah vertraut, so tief verwandt Liebe, die mich tragen kann Wenn die Schatten dunkler ziehn Bleib ich hier und glaub an sie An die Wunder, leise, klein Die durch Raum und Zeit scheinen Ich sinke ein, ich hör dir zu Verlier mich selbst und find nur du Ich lausche tief, ich halt mich still Weil ich zu dir gehören will In der Dämmerung erwacht Was die Stille in mir macht Schöpferisch und ohne Ziel Nur Gefühl und stilles Ruhn Ich sinke ein, ich hör dir zu Verlier mich selbst und find nur du Ich lausche tief, ich halt mich still Weil ich zu dir gehören will Still… … und schöpferisch bei dir Schöpferisch Und still Bei dir Bei dir Bei dir.