
[Verse 1] Im Morgen fällt der Tau auf Farn und Tannengrün ich geh den schmalen Pfad und hör die Stille blühn Ein Reh am Waldrand steht es hebt den Blick zu mir der Boden riecht nach Moos und allem, was hier war [Pre-Chorus] Und jeder Schritt wird leicht wenn mich der Wald empfängt als hätte er mein Herz seit langer Zeit gekannt [Chorus] Wald, du hältst mich fest Wald, du singst in mir unter deinen Ästen find ich wieder hier Wald, du hältst mich fest Wald, du singst in mir wenn der Wind durch Zweige zieht geh ich still mit dir [Verse 2] Am Bach aus kaltem Glas liegt Silber auf dem Stein die Hagebutte glüht im roten Herbst hinein Die Buche trägt ihr Licht wie Gold in stiller Hand und Vögel schreiben Kreise tief über braunem Land [Pre-Chorus] Und wenn der Tag sich neigt wird alles warm und weit als ob die Nacht schon weiß wie gut die Erde bleibt [Chorus] Wald, du hältst mich fest Wald, du singst in mir unter deinen Ästen find ich wieder hier Wald, du hältst mich fest Wald, du singst in mir wenn der Wind durch Zweige zieht geh ich still mit dir [Bridge] Ich nahm so viel vom Lärm nun leg ich ihn ins Gras und hör den alten Grund der meine Schritte las [Final Chorus] Wald, du hältst mich fest Wald, du singst in mir unter deinen Ästen find ich wieder hier Wald, du hältst mich fest Wald, du singst in mir bis die letzte Sonne sinkt bleib ich still bei dir

