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Überall und nirgendwo (Version 1)

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V5.5

[Verse 1] Ich sitz am Küchentisch, Kaffee kalt geworden. Das Handy in der Hand, doch ich schau ins Leere. Ein Teil von mir ist längst schon raus aus dem Raum, der andere bleibt hier hängen, still auf Standby. [Chorus] Mit den Gedanken überall und nirgendwo, ich sitz hier rum und krieg nicht wirklich viel mit. Mal spukt mir dies, mal das durch den Kopf, ich bin zwar hier — doch irgendwie ganz woanders. [Verse 2] Ich sitze im Park auf einer Bank, Kinder spielen im Sand. Menschen gehen vorbei, doch ich beachte sie kaum. Wieder zuhaus', der Fernseher läuft, ich schaue hin, aber mit den Gedanken bin ich ... woanders. [Bridge] Vielleicht muss nicht jeder Tag eine Richtung haben. Vielleicht darf der Kopf auch einfach mal treiben. Heute bin ich überall und nirgendwo. Und morgen bin ich wieder da. [Final Chorus] Mit den Gedanken überall und nirgendwo, heut lass ich sie ziehen, wohin es ihnen gefällt. Morgen bin ich wieder ganz da, fest im Leben, doch heute muss mein Kopf — noch nirgendwo hin. [Instrumental] [Outro] Mit den Gedanken überall und nirgendwo — na und?

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