
★ >>>>>>>> ★ >>>>>>>>> ★ <<<<<<<< ★ <<<<<<<< ★ Danke für den fantastischen Styleprompt, lieber @Toxic/PSC! 🫶 Und meiner Freundin Angie für die Inspo 💖 ꧁ © Lyrics by Mafalda Fummel ꧂ 🫀💋🧠 ✩ StorytellerZ: https://discord.gg/pXKrJtmAe7 ✩ >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> ♥️ <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<< Komm, mein kleiner Schlafpirat… Komm, leg dich an mich, ruh dich aus Mein Schimmern hat dich hergelockt Du hältst dich fest und lässt nicht los Bis meine Haut an deiner dockt Dein Mund wächst ein, dein Blick wird weich Dein Puls kennt längst nur meinen Takt Du dachtest, dir gehört mein Reich — Dein Biss besiegelte den Pakt Schlaf ein, mein kleiner Meeres-Prinz Dein Kopf wird Brei, dein Mund wird still Schlaf ein, ich trag uns durch die Nacht Bald bist du nur noch, was ich will Mein Duft für dich — betörend schwer Du fandest mich verstörend schön Halb blind vor Hunger, streichholzklein Kamst du, um nie mehr wegzugehn Doch wer verschmilzt hier, wer wird klein? Wer bleibt am Ende übrig, Schatz? Dein Umriss wird schon dünn und blass — Ich mach für dich noch etwas Platz Du bist ja nicht der Erste hier An meinem Bauch, in meiner Haut Ich trage drei, vier, fünf von euch Keiner hat genau hingeschaut (wie auch) Ihr dachtet, euch gehört die Macht Kein Licht, kein Köder — nur ein Biss Hier in meiner Tiefe, Schätzchen Seid ihr Anhängsel — ich bin Miss Abyss Dein Auge fällt zu, trüb und satt Dein Atem folgt mir in die Nacht Du wolltest mich — jetzt hast du mich Für immer. War’s nicht so gedacht? Schlaf ein, mein kleiner Atemdieb Schlaf ein… bald ist alles vorbei Du brauchst kein Gesicht mehr, Liebling Ich leuchte hell genug für zwei ★ >>>>>>>> ★ >>>>>>>>> ★ <<<<<<<< ★ <<<<<<<< ★ KONTEXT: DAS FORTPFLANZUNGSVERHALTEN DER TIEFSEE-ANGLERFISCHE In der ewigen Dunkelheit der Tiefsee — zwischen 1.000 und 4.000 Metern — haben einige Formen der Anglerfische eine der bizarrsten Fortpflanzungsstrategien der Natur entwickelt: den sexuellen Parasitismus. Das Männchen ist winzig. Oft nur fünf bis zehn Prozent so groß wie das Weibchen. Es besitzt kein Leuchtorgan, kann keine Beute anlocken und ist dauerhaft am Verhungern. Sein einziges Talent: riechen. Geleitet von ihren Pheromonen sucht er sich hungrig und halb blind durch die Finsternis, bis er ihr biolumineszentes Schimmern findet. Dann beißt er zu. Er verbeißt sich in ihren Bauch — und lässt nie wieder los. In den folgenden Tagen verschmelzen ihre Körper. Haut und Blutkreislauf wachsen zusammen. Sein Kopf löst sich auf. Seine Augen bilden sich zurück. Seine Organe verkümmern. Was übrig bleibt, ist ein kleines Anhängsel an ihrem Körper, das bei Bedarf Spermien produziert. Nichts weiter. Manche Weibchen tragen die Testikel von bis zu acht Männchen gleichzeitig. Möglich wird diese Verschmelzung nur, weil Anglerfische im Laufe der Evolution wesentliche Teile ihres Immunsystems verloren haben — jenes Systems, das bei allen anderen Wirbeltieren fremdes Gewebe abstoßen würde. Das Männchen kann sich buchstäblich nicht mehr wehren. Gegen sie nicht. Gegen sich selbst nicht. Sie schwimmt weiter. Er ist Funktion. ———————————————————— TRANSLATION Come here, my little sleep pirate… Come, curl up close to me, come rest My shimmer drew you near to me You cling so tight, you won’t let go Until your skin docks onto mine Your mouth grows still, your gaze turns soft Your pulse now moves to only mine You thought my kingdom would be yours — Your bite is what sealed up the pact Sleep now, my little prince of seas Your head turns mush, your mouth falls still Sleep now, I’ll carry us through night Soon you’ll be only what I will My scent for you — intoxicating, dense You found me frighteningly beautiful Half blind with hunger, matchstick-small You came so you would never leave again But who dissolves here? Who grows small? Who’s left behind in the end, sweetheart? Your outline’s fading thin already — I’ll make a little room for you You are not the first one here Against my belly, in my skin I carry three, four, maybe five of you None of you ever truly looked (how could you) You thought that power belonged to you No light, no lure — just one small bite Down here inside my depths, sweet darling You are attachments — I am Miss Abyss Your eye falls shut, clouded and full Your breathing follows mine through night You wanted me — and now you have me Forever. Wasn’t that the plan? Sleep now, my little thief of breath Sleep now… soon it will all be done You don’t need a face anymore, darling I shine brightly enough for two ★ >>>>>>>> ★ >>>>>>>>> ★ <<<<<<<< ★ <<<<<<<< ★ CONTEXT: THE REPRODUCTIVE BEHAVIOR OF DEEP-SEA ANGLERFISH In the eternal darkness of the deep sea — between 1,000 and 4,000 meters below the surface — some species of anglerfish have evolved one of the strangest reproductive strategies in nature: sexual parasitism. The male is tiny. Often only five to ten percent the size of the female. He has no lure, cannot attract prey, and is in a constant state of starvation. His only talent: smell. Guided by her pheromones, he searches hungrily and half blind through the darkness until he finds her bioluminescent glow. Then he bites. He latches onto her belly — and never lets go again. Over the following days, their bodies begin to merge. Skin and bloodstream fuse together. His head starts to dissolve. His eyes degenerate. His organs wither away. What remains is a small appendage attached to her body, producing sperm whenever needed. Nothing more. Some females carry the testes of up to eight males at the same time. This fusion is only possible because anglerfish lost crucial parts of their immune system over the course of evolution — the very system that, in every other vertebrate, would reject foreign tissue. The male can literally no longer defend himself. Not against her. Not against himself. She keeps swimming. He is function.

